Digitalisierte Kindheiten und globale Veränderungen in der Arbeit von Kindern

  • Die weltweite Digitalisierung der Gesellschaften hat auch für das Leben junger Menschen weitreichende Folgen. Sie werden als Konsument:innen und Nutzer:innen digitaler Technologien immer früher in ökonomische Prozesse eingebunden und scheinbar früher ‚erwachsen‘, als es das westliche Kindheitsmodell vorsieht. Auf den Online-Plattformen, in der Welt der Videospiele und im Influencer-Marketing vermischen sich Spiel, Freizeit, Arbeit und Business auf neue Weise und werfen die Frage auf, ob neue Formen von Arbeit entstehen, die im bisherigen Diskurs über Kinderarbeit nicht bedacht wurden. Der Beitrag vermittelt einen Einblick in die vielfältigen und bisher wenig untersuchten digitalen Handlungsfelder junger Menschen und lotet die darin enthaltenen Widersprüche zwischen wirtschaftlicher Ausbeutung und sozialer Emanzipation aus.

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Verfasserangaben:Manfred LiebelORCIDGND, Philip Meade
DOI:https://doi.org/10.3224/diskurs.v21i2.07
ISSN:2193-9713
Titel des übergeordneten Werkes (Deutsch):Diskurs Kindheits- und Jugendforschung
Verlag:Budrich
Verlagsort:Leverkusen
Dokumentart:Wissenschaftlicher Artikel
Sprache:Deutsch
Jahr der Erstveröffentlichung:2026
Veröffentlichende Institution:Fachhochschule Potsdam
Datum der Freischaltung:29.06.2026
GND-Schlagwort:Ausbeutung; Digitalisierung; Kinderarbeit; Spiel
Jahrgang:21
Ausgabe / Heft:2
Erste Seite:261
Letzte Seite:277
Fachbereiche und Zentrale Einrichtungen:FB1 Sozial- und Bildungswissenschaften
DDC-Klassifikation:300 Sozialwissenschaften / 370 Bildung und Erziehung
Open Access:Gold Open Access
Lizenz (Deutsch): Creative Commons - CC BY - Namensnennung 4.0 International
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