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ISSN (Online) 2941-7406
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14/2026
This publication documents the processes and findings of the ‘Bazar Abbas: Recovery Lab of Port Said’, a pilot initiative addressing the deterioration of Port Said’s historic urban landscape. By presenting these results, the publication aims to raise awareness of the city’s urban heritage and stimulate a broader discussion on sustainable recovery strategies. Founded as a cosmopolitan hub after the construction of the Suez Canal, Port Said’s dual urban structure represents a distinctive architectural and urban heritage.
Founded as a cosmopolitan hub after the construction of the Suez Canal, Port Said’s dual urban structure represents a distinctive, yet vulnerable, architectural and urban heritage. The city’s urban fabric was profoundly shaped by successive wars and forced displacement following the post-colonial transition. Despite the profound impact of these events, however, Port Said has lacked a comprehensive recovery framework to address the resulting damage. Instead, the historic core has faced institutional neglect, with its heritage caught between shifting priorities and chronic underfunding. Today, the city is grappling with historical trauma and physical decay, as well as a development strategy that disconnects heritage from contemporary growth.
In response, the Recovery Lab acts as a platform for exploration, bridging the gap between academic research and professional practice. Using the Bazar Abbas building as a living laboratory, the project has evolved from theoretical study to the implementation of site-specific pilot interventions. The Lab has tested a multidisciplinary toolbox ranging from 3D laser scanning to participatory engagement to demonstrate how tangible recovery can be achieved despite limited resources and archival gaps. Ultimately, this volume argues that cities with complex, layered histories require an incremental, tactical approach to rehabilitation. This methodology directly addresses intertwined challenges, including restricted funding, fragmented decision-making, and administrative hurdles. By treating heritage as a vital social asset and adopting a learning-by-doing approach, the Lab overcomes institutional paralysis to deliver results. This framework offers a resilient regeneration alternative that is grounded in the practical realities of Port Said and the collective agency of its residents.
13/2026
Der Klimaschutz spielt trotz des ambitionierten Ziels, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral sein soll, bislang keine herausgehobene Rolle in der Regionalplanung. Mit dem rapiden Voranschreiten der globalen Klimakrise nimmt jedoch das juristische Gewicht des Klimaschutzgebots in der Abwägung insgesamt zu, wodurch eine Neuverhandlung des Klimaschutzes in der Raumordnung notwendig erscheint. Die vorliegende Arbeit fasst hierzu die bestehenden Möglichkeiten für den Klimaschutz spezifisch für die Ebene der Regionalplanung zusammen. Darüber hinaus werden Potenziale analysiert, inwiefern sich die Regionalplanung stärker für eine Paris-kompatible Entwicklung einsetzen kann. Die regionalplanerischen Aufgabenfelder, durch welche der Klimaschutz stärker forciert werden könnte, sind insbesondere die starke Steuerung von emissionsarmen Siedlungs- und Verkehrsstrukturen und ein effektives Begrenzen ihres Wachstums sowie die Flächenvorsorge und Standortsteuerung für erneuerbare Energien. In eingeschränktem Maße sind auch der Schutz und Ausbau von natürlichen Kohlenstoffsenken sowie eine verknappende Standortplanung für konventionelle Kraftwerke, Industrie- und Gewerbegebiete bedeutsam. Unmittelbaren Einfluss auf klimaintensives Handeln von Personen und Unternehmen hat die Regionalplanung hingegen nicht. Daher wird ihre Rolle bei der Klimaschutzaufgabe im Besonderen darin gesehen, dass sie mit ihrer überfachlich-überörtlichen Kompetenz die Koordination und Lenkung von übergeordneten Klimaschutzzielen für das Planungsgebiet übernehmen kann. Maßgeblich könnten hierbei gebietsbezogene CO₂-Budgets eine am globalen 1,5/<2°C-Ziel orientierte Planung erwirken.
12/2026
Cottbus ist mit knapp 100.000 Einwohner:innen die zweitgrößte Stadt des Landes Brandenburg, und wichtiges Zentrum für seinen südlichen Teil sowie für die durch den Braunkohleabbau bekannte Region „Lausitz“. Die Wiedervereinigung im Jahr 1990 bedeutete für die Region und Cottbus zunächst De-Industralisierung, Stilllegung ganzer Firmen und Industrien, Berufswechsel und Arbeitslosigkeit für zahlreiche Einwohner:innen sowie den Wegzug vieler tausender junger Menschen und Familien.
Heute soll Cottbus, den Konzepten der Stadtverantwortlichen nach, mit dem durch die Energiewende eingeläuteten erneuten Strukturwandel zur „Boomtown“ werden: Nach den städtebaulichen Maßnahmen seit den 2000er Jahren, die die Innenstadt verschönerten und als Wohn-, Arbeits- und Dienstleistungsort stärkten, sollen nun finanzstarke Firmen, wissensbasierte Branchen und Forschungseinrichtungen Einzug in Cottbus halten. Damit sollen gut bezahlte Arbeitskräfte und Fachkräfte, einschließlich ihrer Familien, in die Stadt gelockt werden. Eine lebenswerte und lebendige Stadt benötigt dafür auch offene und konsumfreie Räume, in denen sich eine Stadtgesellschaft demokratische begegnen, austauschen, diskutieren und voneinander lernen kann. Anhand direkt umgesetzter Testprojekte arbeitete das Seminar „COTTBUS:labor“ auf die schrittweise Schaffung eines solchen Raumes in der Cottbuser Innenstadt als Living Lab hin. Der Prozess der Gestaltung des Placemaking ist dafür zentral. Ziel war es beispielhaft zu erkunden, wie Räume organisiert werden können, um Austausch und Miteinander zu initiieren. Wie muss ein Ort dafür beschaffen sein? Welche Rahmenbedingungen benötigt ein solcher Raum? Welche städtischen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen können Partner sein? Welche Formate, Angebote und Methoden benötigt eine Aneignung und Nutzung öffentlicher innerstädtischer Räume durch die Cottbuser:innen? Hierfür reflektierten die Studierenden Theorien des Stadtmachens, diskutierten Beispiele und erarbeiteten in Teams praxisbezogene Teilprojekte, in denen Methoden für Austausch und Co-Creation anwandt wurden. So entstanden Kontakträume, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre Wünsche für Cottbus in vielfältiger Weise ausdrückten.
11/2026
Wie urban, nachhaltig, divers, offen ist Cottbus? Welche Angebote und Räume braucht die Stadt dafür? Wie kommen die Bewohner:innen und die Aktiven der Stadt ins offene Gespräch? Heutige Stadtentwicklung erfordert Räume und Formate der Eigeninitiative, der Gemeinwohlorientierung sowie des offenen, demokratischen Austauschs aller Beteiligten und Betroffenen. Welche Orte können wir dafür wie nutzen? Wie können wir dort ein Miteinander organisieren? Das explorative Lehrprojekt COTTBUS:labor zielt darauf, sich diesen Fragen in kollaborativer Arbeitsweise gemeinsam anzunähern. Dafür reflektieren wir Theorien des Stadtmachens, sammeln Beispiele und erarbeiten in Teams eigene praxisbezogene Teilprojekte, die auf eine öffentliche, kulturelle Innovationen zielen. Wir entwickeln eigene Vor-Ort-Formate des Austauschs, kooperieren mit Aktiven und vernetzen uns aktiv in der Stadt. Das Projekt soll die Grundlage legen, um einen dauerhaften studentisch betriebenen, transdisziplinären Austauschort in der Cottbuser Innenstadt zu etablieren, an dem mit den Querschnittsthemen Urbanität, Demokratie, Gemeinwohl und Nachhaltigkeit neue Ideen und Formate nutzerbasierter Stadtentwicklung erarbeitet und getestet werden.
10/2026
Die Innenstadt stellt für viele Jugendliche einen zentralen Lebensraum dar, in dem sie sich entfalten, soziale Kontakte knüpfen und ihre Freizeit gestalten können. Diese Räume sind nicht nur Zentren von Handel und Kultur, sondern auch Orte der sozialen Interaktion und Identitätsbildung. Gleichzeitig sind Jugendliche auch mit Herausforderungen konfrontiert, wie etwa fehlender Rückzugsorte oder einem Mangel an geeigneten (konsumfreien) Freizeitangeboten. Eingebettet in das hochschulübergreifende Studienprojekt des Wissensnetzwerkes Stadt und Handel e.V. zum Thema „Jugend und Innenstadt“ nahm das Masterprojekt Stadtmanagement im Sommersemester 2025 die Zielgruppe der Jugendlichen und deren Interaktion mit der Innenstadt in den Blick und entwarf Strategien, um eine (für alle Altersstufen) attraktive Innenstadt zu gestalten.
Ausgehend von einer Analyse des Untersuchungsraumes Senftenberg (Brandenburg) entwickelten die Studierenden Szenarien, Leitbilder und anschließend vertiefende Zukunftsbilder für eine jugendgerechte Innenstadt. Im Ergebnis entstanden Ansätze zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes, Ideen zur Leerstandsbehebung einbettet in einen partizipativen Prozess, freiräumliche Impulse für die Reaktivierung von Brach- und Stellflächen sowie Vorschläge für die digital-analoge Jugendbeteiligung. Die Ergebnisse wurden abschließend beim WSH-Studienwettbewerb eingereicht. Die vorliegende Publikation dokumentiert diesen Prozess und fasst die entwickelten Ideen, Ansätze und Vorschläge für eine künftige Entwicklung der Innenstadt Senftenbergs zusammen.
09/2025
Auf dem Weg zu gerechten und inklusiven Gesellschaften bleibt noch viel zu tun, um Machtsysteme abzubauen, die strukturelle Ungleichheiten aufrechterhalten. Die Ausbildung in unseren raumbezogenen Disziplinen kann dazu beitragen, indem sie eine kontinuierliche Überarbeitung der Planungsethik fördert und eine kritische Auseinandersetzung mit unterdrückerischen Strukturen anregt. Dazu gehört auch, Stadtplanung und Architektur mit patriarchalen, kolonialen, und kapitalistischen Machtstrukturen in Verbindung zu bringen und ihre Rolle in räumlichen Praktiken der Ausbeutung, Segregation und Ausgrenzung zu problematisieren. Im Seminar „Feministisches Denken in der Stadtplanung“ (Winter-Semester 2023/2024), haben wir in wöchentlichen Sitzungen erforscht, wie ein feministischer Ansatz dabei helfen kann, solche Verbindungen herzustellen. Dabei stellten wir uns die Frage, wie feministische Perspektiven Arenen bieten können, um bestehende Normen und Unterdrückungsformen zu hinterfragen und sich eine gerechtere räumliche Praxis vorzustellen, insbesondere in Zeiten tiefer Fragmentierung, Ungerechtigkeit und Spaltung. Diese Publikation ist eine Sammlung von Essays, in denen Studierende ihre Überlegungen zu den Seminarthemen und den in jeder Sitzung erprobten experimentellen Methoden reflektieren. Der erste Teil umfasst Essays, die sich mit zentralen Strömungen und theoretischen Perspektiven innerhalb des breiten Spektrums des feministischen Denkens befassen. Ein zweiter Teil vereint Essays, die sich mit feministischen Perspektiven in der Stadtplanung und Stadtforschung auseinandersetzen. Zuletzt sind Essays enthalten, die sich dem feministischen Denken in Design und Architektur widmen. Insgesamt ist diese Publikation als Einstieg für Studierende und alle Interessierten gedacht, die sich mit feministischen Ideen zum Thema Raum und dessen (Re)Produktion auf kollaborative Weise auseinandersetzen möchten. Anstatt zu versuchen, eine allumfassende Definition von Feminismus oder feministischer Praxis zu liefern, zielt diese Sammlung von Aufsätzen darauf ab, das Peer-to-Peer-Lernen zu fördern und kritische Aspekte der Raumproduktion hervorzuheben, die unserer Meinung nach im Mittelpunkt der Lehrpläne für Architektur und Planung stehen sollten.
08/2025
Der Campus der BTU Cottbus-Senftenberg und die Stadt Cottbus stehen in einem wechselseitigen, potenzialreichen Verhältnis zueinander: Während die Universität kontinuierlich Impulse für Wissen, Innovation und kulturelle Vielfalt gibt, bietet Cottbus mit seinem historischen, sozialen und räumlichen Gefüge einen inspirierenden Kontext für Lehre, Forschung und städtisches Leben. Dennoch ist der Campus räumlich wie funktional vom Stadtkern getrennt. Neben physischen Barrieren erschweren auch mentale Hemmschwellen und eine geringe Nutzungsvielfalt seine Integration in den öffentlichen Raum. Im Seminar „Beteiligungsprozesse in Stadt- und Regionalplanung“ untersuchten Studierende daher, wie räumliche, programmatische und soziale „Trittsteine“ geschaffen werden können, um den Campus stärker mit dem städtischen Alltag zu verknüpfen. Ausgangspunkt war eine Analyse informeller Beteiligungsverfahren, aus der ein „Katalog der Beteiligung“ als methodischer Werkzeugkasten hervorging. Darauf aufbauend realisierten die Studierenden zwei konkrete Formate: eine Zukunftswerkstatt mit über fünfzig Teilnehmenden sowie einen Stadtspaziergang, der den Campus als Teil des öffentlichen Raums erfahrbar machte. Die Ergebnisse wurden in einer Ausstellung präsentiert und in einem Manifest zusammengeführt, das konkrete Handlungsempfehlungen an die Stadt Cottbus und die BTU formuliert. Ziel ist es, den Campus als offenen, urbanen Freiraum für alle Stadtbewohner:innen zu verankern und die Trennung zwischen Universität und Stadt nachhaltig zu überwinden.
07/2025
Das Working Paper untersucht Leitstrategien nachhaltiger Mobilität im ländlichen Tourismus am Beispiel der Lausitz, mit Fokus auf die Tourismusregionen Spreewald und Lausitzer Seenland. Grundlage ist das Konzept der drei Leitstrategien nachhaltiger Mobilität – Suffizienz (vermeiden), Konsistenz (verlagern) und Effizienz (verbessern) –, die als strategischer Rahmen für eine sozial-ökologische Mobilitätswende etabliert sind. Eine systematische Übertragung auf die touristische Mobilität blieb bislang jedoch weitgehend unberücksichtigt. Ziel der Untersuchung ist es, Handlungsansätze nachhaltiger touristischer Mobilität in beiden Regionen zu identifizieren und den Leitstrategien zuzuordnen. Methodisch kombiniert das Working Paper eine qualitative Dokumentenanalyse von zwölf tourismusbezogenen Konzeptpapieren mit drei leitfadengestützten Expert*inneninterviews. Die Analyse ergibt fünf zentrale Handlungsansätze: (1) Ausbau des ÖPNV, (2) Qualifizierung des Fahrradtourismus, (3) Antriebswende über E-Mobilität, (4) Besucher*innenlenkung sowie (5) Gästekarten mit kostenfreier Nutzung des ÖPNV. Die Ergebnisse zeigen, dass bestehende Handlungsansätze vorrangig auf Optimierung (Effizienz) und Verlagerung (Konsistenz) setzen. Eine tiefgreifende Transformation touristischer Mobilität erfordert jedoch auch die Integration suffizienzorientierter Strategien. Nur die kombinierte Anwendung aller drei Leitstrategien bietet die Möglichkeit, die Herausforderungen nachhaltiger touristischer Mobilität in ländlichen Räumen umfassend zu bewältigen.
06/2025
Die Innenstädte stehen unter Handlungsdruck. Der Rückgang des Einzelhandels, zunehmende Leerstände, veränderte gesellschaftliche Ansprüche sowie Herausforderungen durch den Klimawandel, demografische Entwicklungen und neue Mobilitätsbedürfnisse machen eine grundlegende Neuorientierung notwendig. Besonders Klein- und Mittelstädten in Brandenburg stehen vor der Aufgabe, ihre Zentren zukunftsfähig zu gestalten. Im Rahmen des Bachelor-Seminars Vertiefung Stadtmanagement – Transformation der Innenstadt beschäftigten sich Studierende der Architektur und Stadtplanung mit ausgewählten Fallstudien brandenburgischer Städte. Ziel war die Analyse bestehender Strukturen, Aktkurskonstellationen und Entwicklungspotenziale sowie die Erarbeitung räumlicher und konzeptioneller Strategien zur Stärkung der Resilienz und Nutzungsvielfalt in den Zentren. Fachvorträge aus der kommunalen Praxis und Einblicke in Modellprojekte des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ lieferten wertvolle Impulse. Die entwickelten Konzepte legen den Fokus auf konsumfreie Aufenthaltsqualitäten, den Umgang mit Leerstand, die Aktivierung von Freiräumen sowie die Förderung sozialräumlicher Kooperationen. Die Ergebnisse zeigen auf, wie durch integrierte, partizipative und experimentelle Ansätze langfristige Perspektiven für die Innenstädte entwickelt werden können.
05/2025
Der Innovationskorridor Berlin-Lausitz soll Akteur:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung vernetzen, Standortfaktoren verknüpfen und Konkurrenzen abbauen. Beispielhaft dafür ist der Lausitz Science Park, der als Gegenpol zum Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof entwickelt wird, und mit der Schaffung von wohnortnahen Coworking-Spaces in den abseits der Zentren gelegenen, ländlich geprägten Regionen mit guter Bahnanbindung einhergeht. Damit stehen im Zuge des Strukturstärkungsprozesses der Lausitz neben harten Standortfaktoren auch veränderte Ansprüche der Beschäftigten an das Arbeits- und Lebensumfeld im Blickpunkt. Der Innovationskorridor Berlin-Lausitz greift das Konzept der Entwicklungsachse auf und fügt sich in die Regionalentwicklungsstrategie des Landes Brandenburg ein, die seit 2021 die Verbindung von Wachstumskernen und ländlicheren Räumen entlang von Schienenwegen fördert. In diesem Kontext wird das Projekt seit 2022 als Schlüsselvorhaben der Regionalentwicklung mit einer gemeinsamen Managementstruktur durch die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH und die WISTA Management GmbH vorangetrieben und soll als Modell für weitere Entwicklungsachsen im Land Brandenburg dienen. Die vorliegende Delphi-Studie untersucht die raum- und governancebezogenen Perspektiven auf das Vorhaben Innovationskorridor Berlin-Lausitz, mit besonderem Fokus auf Verständnisse, erwartete Wirkungen, Herausforderungen und Entwicklungspfade. Dabei zeigt sich ein breites Spektrum an Erwartungen: Neben einer Netzwerkwirkung wird die koordinierte Verbesserung von Standortfaktoren mit dem Projekt verbunden. Der Erfolg der Achsenidee wird bereits langfristig im Rahmen des Strukturwandelprozesses bemessen und steht vor der Herausforderung, die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Akteur:innen mit unterschiedlichen Interessen zu koordinieren.
