FG VWL, insbesondere Mikroökonomik
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This dissertation explores decision-making under risk through a comprehensive economic analysis. It aims to deepen our understanding of how individuals make choices when faced with uncertainty and risk, integrating various theoretical models and empirical findings. The thesis begins by surveying established models in the literature from economics, psychology and biology, highlighting their strengths and limitations. Subsequently, possible challenges and avenues forward are presented.
To highlight the limitations of a constant risk preference assumption, an experiment was carefully designed for the second paper. This study compares these models in an online experiment, emulating real-world investment decisions. The findings reveal significant deviations from traditional theories, suggesting the need for more flexible and encompassing frameworks. A change in individual decision-making behavior is observed between different rounds of the experiment, not only indicating a variable risk preference, but an adaptive decision-making process altogether.
To explore this on a theoretical level, this dissertation subsequently delves into the evolutionary dynamics of risk preferences, examining how different behavioral models survive and thrive in competitive environments. The results indicate that models which allow for adaptive risk preferences have an evolutionary advantage over those that do not. This questions the current empiric approach in search for a single risk preference parameter to explain and predict individual behavior. An observed change in the decision making process could be modelled with the assumption of bounded rationality, offering a more accurate depiction of human behavior.
Overall, this dissertation contributes to the field of behavioral economics by providing a nuanced understanding of decision-making under risk, surveying a wide array of models, criteria to evaluate them, and offering practical implications for policy-making and risk management. The work underscores the importance of integrating empirical evidence with theoretical advancements to better comprehend and predict behavior in uncertain environments.
Die vorliegende Studie möchte einen Beitrag zur Erforschung der Frage leisten, inwiefern Rechtsformwechsel bei Stiftungen Auswirkungen auf das Commitment der Beschäftigten haben. Der Fokus liegt dabei auf den Wechselabsichten des Personals beziehungsweise auf dem Absentismus. Im Rahmen einer qualitativen Forschung wurden drei Stiftungen betrachtet, in denen ein Rechtsformwechsel stattgefunden hat. Die Untersuchung wurde mittels Expert/-inneninterview durch eine semistrukturierte Befragung anhand eines Interviewleitfadens durchgeführt. Die Auswertung der Daten erfolgte durch eine qualitative Inhaltsanalyse per QDA-Software. Dabei konnte festgestellt werden, dass bei Einhaltung der Maßnahmen zur Stärkung des Commitments wenige und dann nur positive Auswirkungen zu erkennen sind, da sich Fehlzeiten und Absentismus nicht wesentlich veränderten. Für die Praxis ist relevant, dass die Vorteile der Änderung der Rechtsform einer Stiftung gegenüber den Risiken überwiegen. Weitere Forschungsbedarf,besteht hinsichtlich des nachlassenden Engagements beim Personal im Hinblick auf Änderungen.
This doctoral research examines community participation in decision-making for Cultural Heritage Tourism (CHT) in Nizamuddin Basti and Shahjahanabad, historical sites in New Delhi, India. It includes three papers addressing community participation barriers, resident motivation, and collective action dilemmas using the Institutional Analysis and Development-Network of Adjacent Action Situations (IAD-NAAS) framework.
The study identifies four main barriers: institutional constraints, limited awareness, capacity issues, and cultural norms inhibiting residents' involvement in CHT decision-making. Despite these obstacles, the community's deep attachment to the area's heritage, appreciation of tangible and intangible heritage, and recognition of communal benefits motivate participation.
Using the IAD-NAAS framework, the research unravels collective action dilemmas, emphasizing how individual actions in one context can impact actions in adjacent contexts. Key action situations are monument conservation, local community livelihood development, tourism development, and community decision-making participation.
Through in-depth interviews, the study garners a rich understanding of barriers and motivations for community participation. It highlights the role of community involvement in creating inclusive, diverse heritage narratives, challenging the conventional discourses dominating heritage narratives. Thus, fostering a democratic and inclusive approach to heritage.
Die vorliegende Bachelorarbeit zum Thema „Eine ökonomische Analyse von Abstinenz“ beschäftigt sich mit der Forschungsfrage „Wie lässt sich mithilfe des Big-Five-Persönlichkeitsmodells abstinentes Verhalten gegenüber Computerspielen aus mikroökonomischer Sicht erklären?“. Es wird untersucht, in welchem Umfang Individuen auf das Gut Computerspiele verzichten können und welchen Einfluss die Big-Five-Dimensionen Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Offenheit auf dieses Verhalten haben. In der Mikroökonomie gibt es drei Diskontierungsarten, mit denen individuelles Verhalten in Bezug auf Computerspiele dargestellt werden kann. Diese sind exponentielles, raffiniert hyperbolisches und naiv hyperbolisches Diskontieren. Bisher gibt es keine Studien, die den Zusammenhang zwischen den Big-Five-Dimensionen und den mikroökonomischen Diskontierungsarten untersuchen. Die vorherigen Studien beschäftigen sich mit den Zusammenhängen zwischen den Big-Five-Dimensionen und Computerspielsucht. Sucht ist das entgegengesetzte Verhalten zur Abstinenz. Somit kann unter Nutzung dieser Studien auf die Fähigkeit zum abstinenten Verhalten gegenüber Computerspielen der Individuen im Hinblick auf ihre Ausprägung der Big-Five-Dimensionen geschlossen werden. Die aktuellen Studienergebnisse wurden zusammengetragen und ausgewertet. Neurotische Individuen haben eine geringe Fähigkeit zur Abstinenz gegenüber Computerspielen und diskontieren überwiegend naiv hyperbolisch. Gewissenhafte und verträgliche Individuen haben eine hohe Fähigkeit zur Abstinenz gegenüber Computerspielen und diskontieren größtenteils exponentiell. Bei der Big-Five-Dimension Extraversion kann keine eindeutige Aussage bezüglich der Abstinenzfähigkeit und Diskontierungsart getroffen werden. Je nach Ausprägung der einzelnen Facetten innerhalb der Big-Five-Dimension Extraversion können extrovertierte Individuen sowohl eine geringe als auch eine hohe Fähigkeit zur Abstinenz gegenüber Computerspielen besitzen. Die Diskontierungsarten sind exponentiell, raffiniert hyperbolisch und naiv hyperbolisch. Offene Individuen haben eine mittlere Fähigkeit zur Abstinenz gegenüber Computerspielen. Sie diskontieren überwiegend exponentiell oder raffiniert hyperbolisch. Es wurde die Idee für eine neue Studie entwickelt, um den Zusammenhang zwischen den Big-Five-Dimensionen und dem Computerspielverhalten zu überprüfen. Mit dieser Studie sind direkte Rückschlüsse auf die mikroökonomischen Diskontierungsarten möglich.
Diese Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von Lohnunterschieden auf die Arbeitszufriedenheit und die Motivation eines Individuums. Im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Entgelttransparenzgesetzes (EntgTranspG) in Deutschland im Juli 2018, weist das Thema der Arbeit eine ausgesprochen hohe Aktualität auf. Das neue Gesetz soll vor allem zur Gleichbehandlung von Mann und Frau beitragen. Doch ist Lohntransparenz als uneingeschränkt positiv für die Arbeitnehmer anzusehen? Welche Folgen resultieren für Arbeitgeber und -nehmer, wenn Lohnungleichheit offenbart wird? Die vorliegende Arbeit gibt auf diese Fragen Antworten, indem sie wichtige Erkenntnisse anderer Autoren zusammenfasst. Der Fokus liegt hierbei auf der Verteilungsgerechtigkeit und der sogenannten „Equity-Theorie“. Bei einer ungleichen Bezahlung zwischen Kollegen handelt es sich um eine horizontale Lohnspreizung. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass hierbei ein asymmetrischer Effekt zwischen einer Über- und einer Unterbezahlung auftritt: die überbezahlte Person ist kaum bis überhaupt nicht zufriedener, die unterbezahlte Person hingegen deutlich unzufriedener. Die Folgen, die damit einhergehen, werden in der Arbeit näher erläutert.
