Refine
Document Type
- Doctoral thesis (4)
- Book (3)
Has Fulltext
- yes (7)
Is part of the Bibliography
- no (7)
Keywords
- Adaptive Management (1)
- Adaptives Management (1)
- Ahlo (1)
- Anlo (1)
- Arzneimittelentwicklung (1)
- Ausstellung (1)
- Burckhardt, Lucius (1)
- Commons (1)
- Community engagement (1)
- Consensus Building (1)
Institute
Wetlands have gained tremendous importance since the 1970s, both in scientific discussion and in government policy discourse. The Ramsar Convention provided some clarity in definitions of wetlands and their natural and social significance. However, the current scientific understanding of wetlands was constructed in the centers of knowledge production in the West. One of the consequences has been that local knowledge of wetlands has been obscured or ignored altogether. This research uses methods of historical archaeology, ethnography, and archival work to explore the Anlo's local knowledge of wetlands in Ghana. Anlo local knowledge includes unique forms of wetland ownership arrangements, appropriate management approaches, and so-called atsidza are used as epistemic tools. Bryan Norton's conceptual framework of adaptive management gives an important role to local experimentation and is therefore seen as a key tool for sustainable management. Adaptive management is understood as anlo-style consensus-building management to appropriately incorporate local knowledge and western science into wetland management. The concept of adaptive management is modified accordingly to integrate postcolonial studies of knowledge production and thus can also contribute to the critical analysis of the integration of local knowledge, which has tended to be underestimated or even ignored in postcolonial theories.
This Master’s thesis research investigates how and if sharing authority is happening through a participatory exhibit, specifically by critically analyzing the Community Altar (CA) exhibit at Denver Botanic Gardens (DBG) from 2018. This case was selected partly due to the proliferation of Día de los Muertos exhibits and related celebrations occurring in museums steadily since the 1970s, particularly in a United States context. The context of working with this intangible cultural heritage practice brings up interesting questions in light of intensifying discussions in museum management surrounding equity and sharing authority. Furthermore, methods for examining how to share authority—particularly through participatory exhibit design with local communities and cultural heritage—remain lightly explored from theoretical perspectives. Through a qualitative content analysis, this research assesses results from exhibit planning documents and in-person interviews with CA participants and DBG staff members. Ultimately, this research suggests that in order to initiate sharing authority between CA exhibit participants and DBG, empowerment through “transformative participation” needs to occur (White, 1996). The planning structure of the CA exhibit should empower involved community members and DBG staff to co-produce exhibit elements in a co-creative way. A discussion around what empowerment means is offered in the end of the study, including that DBG staff can further support Community Altars participants in utilizing lived experience(s) as curatorial authority.
Die Arbeit analysiert die „Spaziergangswissenschaft“ Lucius Burckhardts und entwickelt eigene, niedrigschwellige Spazierkonzepte für die Anwendung in der Lehre. Der Ansatz Burckhardts wird vorgestellt und um die Rezeption von Bertram Weisshaar ergänzt. Weiterhin wird die Methode des „Walkshops“, einer mehrtägigen Gruppenwanderung zur Erarbeitung eines vorher festgelegten Themengebiets, vorgestellt sowie die wesentlichen didaktisch-methodischen Eckpunkte bei der Durchführung eines Spaziergangs oder Walkshops im Rahmen der Lehre herausgearbeitet. Es wurden "simple:walks", einfache Spazierübungen mit unterschiedlichen Zielstellungen, entwickelt. Eine der Übungen wurde mit Testpersonen erprobt. Die Ergebnisse werden dargestellt und ausgewertet.
Vergleich zur Umsetzung und Sicherung ausgewählter Natura-2000-Gebiete im deutsch-polnischen Odertal
(2020)
Die FFH-Richtlinie und Vogelschutzrichtlinie wurden als Grundlage zur besseren Erreichung der Ziele und zum Erhalt der Biodiversität erstellt. Die Sicherung der Natura-2000-Gebiete besteht aus der Vorbereitung der Managementpläne und Umsetzung der Maßnahmen, um den Erhaltungszustand der Lebensraumtypen und Arten nicht zu verschlechtern, sowie zur Durchführung der Verträglichkeitsprüfungen und Umsetzung der Kompensationsmaßnahmen.
Im deutsch-polnischen Gebiet sind zahlreiche Natura-2000-Gebiete ausgewiesen, die mit der Entwicklung des Odertals verbunden sind - vor allem Gebiete mit repräsentativen und gut erhaltenden Offenland- und Auen-Biotopen. Ziel dieser Arbeit war die Darstellung der Umsetzung und Sicherungsmaßnahmen in beiden EU-Ländern, der Vergleich des Zustandes der Gebiete und Offenland-Lebensräume anhand der Daten aus den Standarddatenbögen, der Vergleich der Maßnahmen zur Pflege der Offenland-Biotope sowie die Analyse der Unterschiede und Probleme im deutsch-polnischen Grenzraum in der Umsetzung der Kohärenz des Natura-2000-Netzes.
Es wurden vier Kriterien für die ausgewählten Natura-2000-Gebiete und für die Offenland-Lebensraumtypen bewertet: Repräsentativität, Relative Fläche, Erhaltungsgrad und Gesamtbewertung. Eine hervorragende Gesamtbewertung der Offenland-Lebensraumtypen weisen die deutschen Gebiete Oderberge (97,44 %) und Oderhänge Mallnow (73,33 %) auf. Im polnischen Untersuchungsgebiet wurden die Offenland-Lebensraumtypen im Gebiet Ujście Warty mit der Gesamtbewertung „gut“ zu 95,35 % eingeschätzt. Die Gesamtbeurteilung der natürlichen und naturnahen Grasland-Lebensraumtypen zeigen, dass der Lebensraumtyp Naturnahe Kalk-Trockenrasen im polnischen und im deutschen Untersuchungsgebiet einen hervorragenden bzw. guten Zustand aufweisen.
Die Maßnahmen zum Erhalt der Lebensräumen des natürliches und naturnahes Grasland wurden anhand der Sicherungsinstrumente zugeordnet und bewertet. Durch einen Vergleich der Maßnahmen kann man feststellen, dass sich die Maßnahmen und Best Practices, um den günstigen Erhaltungszustand zu erreichen, beiderseits der Oder nicht gravierend unterscheiden. Für die Pflege dieser Lebensraumtypen wird vor allem Beweidung und Mahd bevorzugt. Die Umsetzung der Maßnahmen hängt vom geomorphologischen Charakter des Gebietes, vom Zustand der Lebensraumtypen sowie von den vorhandenen finanziellen Mitteln ab.
Die Natur kennt keine administrativen Grenzen, deswegen sind für die Erreichung eines guten Erhaltungszustandes der Natura-2000-Lebensräume und Arten die Maßnahmen zur Unterstützung der Kohärenz des Netzes wichtig. Für die bessere Kohärenz des Netzes müssen neue Maßnahmen getroffen werden - von der Harmonisierung der Definitionen und Bewertungen bis zur gemeinsamen, grenzüberschreitenden Abstimmung, zum Monitoring und Austausch zwischen Experten und Behörden. Außerdem ist eine stabile, ausgebaute Politik der Finanzierung der Maßnahmen für Natura-2000-Gebiete nötig, um die Maßnahmen langfristig zu planen.
Was bedeutet es, innovativ zu sein? Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit ist die weitverbreitete Verwendung des Innovationsbegriffes, für den aber Probleme der Unschärfe oder ein wichtiger historisch-systematischem Bedeutungswandel erkannt werden. Die vorgenommene Auseinandersetzung zur Innovation arbeitet die begriffiche Historie auf und benennt dabei wesentliche Schwerpunkte. Die vorgeschlagene Innovationsdefinition vom Mehrwert zum Zweck des eigenen Erfolgs dient als Ausgangspunkt, um zwischen bloßer Möglichkeit und tatsächlich genutzter Lösung unterscheiden zu können. Die Frage nach der Relevanz ist das Ergebnis dieser individuellen Bewertung. Darüber hinaus wird durch ein, in Anlehnung an bereits existierende Pfad- und Urnenmodelle, entwickeltes Kugelmodell verdeutlicht, dass (Markt)Bedeutung und technisches Potential eben nicht pauschal ineinander überführbar sind. Die Bedeutung von Relevanz zeigt sich auch in der Herausforderung, Forschung als mehr oder weniger sinnvoll bestimmen zu wollen. So ist im akademischen Umfeld der ökonomische Nutzen im Kontext privater Forschung nachvollziehbar. Ein notwendiger gesellschaftlicher Effekt bleibt aber oft aus. Dieser ist oft nur mit akademischen Disziplinen umsetzbar (z. B. Pädagogik, Ökologie), die sich der Ökonomisierung teilweise völlig entziehen. Die Relevanz als Bezugswert akademischer Forschung ist damit nicht allein an ökonomischer Tauglichkeit ausgerichtet, sondern auch an ihrer gesellschaftlichen Gestaltungsabsicht und Notwendigkeit. Dies beinhaltet dann jedoch auch eine kritische Bewertung falscher oder zum Selbstzweck betriebener Forschung ohne Gehalt, deren Ursachen sich u. a. in ihrer zwanghaften Ökonomisierung wiederfinden oder durch Fehler beteiligter Akteursgruppen (menschlicher Makel) hervorgerufen werden. Diese Thesen werden im Kontext einer sinnvollen Handlungsempfehlung diskutiert. Dabei wird ein aus den Elementen Reexion, Fokus und Pragmatismus bestehender Kulturhebel vorgeschlagen, der sowohl aus der Gegenüberstellung geschlossener und offener Innovation als auch klassischer Wissenschaft und Technoscience abgeleitet werden kann. Er beantwortet die eingangs gestellte Frage, was es bedeutet, innovativ zu sein: 1. Was? -> Lösungen schaffen, 2. Wie? -> Ideen/Möglichkeiten in den Relevanzhorizont bringen (relevant machen), 3. Wodurch? -> Reflektion über sich selbst, Fokus auf die Bedürfnisse der Zielgruppe und Pragmatismus bei der Anwendung von Fähigkeiten und Wissen (Kulturhebel). Die Auseinandersetzungen der vorliegenden Arbeit führen zu diesen Schlussfolgerungen hinsichtlich innovativen Handelns
Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu zeigen, dass sich ein angemessenes, technisch vermitteltes Verhältnis des Menschen zur Welt, eine zeitgemäße Technologie im Sinne Gilbert Simondons als eine der Landschaft begreifen lässt. Die Arbeit zeigt, dass Simondons Blick auf die Technik im Kern und nicht zufällig ein landschaftlicher ist. Die Bedeutung, die Simondon dem „Geografischen“, nicht zuletzt in seinen Überlegungen zur Technik, zumisst, kann als Ausdruck der für das moderne Denken generell fundamentalen Konstitutionsfunktion der Landschaft als ästhetischer Kategorie aufgefasst werden. Simondon blickt auf eine Landschaft der Technik, was dabei jedoch weitgehend fehlt, sind dezidierte Überlegungen zu einer auf Lebewesen bezogenen Technik, obwohl er gerade sie und insbesondere deren wissenschaftliche Fundierung als elementare Voraussetzung dessen erachtet, was er als „Einheit der Technik“ bezeichnet. Wie die Arbeit zeigt, kann die Ökologie und insbesondere der Ökosystembegriff als Ausdruck genau jenes fehlenden Teils erachtet werden. Eine der Einheit der Technik bei Simondon korrespondierende „Technologie“ findet ihren Ausdruck damit in der als Ökosystem begriffenen Landschaft, einer Mischung aus Menschlichem und Natürlichem, Abiotischem und Biotischem, Menschen, Maschinen, heterogenen Biospezies und unbelebter Materie.
Entlang von Simondons Rezeptionsgeschichte wird in Kapitel 2 die Relevanz seines Denkens für die Diskussion um den Begriff der Landschaft begründet. Kapitel 3 demonstriert das Potenzial von Simondons Begriffsapparat für die Strukturierung eines radikal relationalen Weltbilds. In Kapitel 4 werden Modi der Vermittlung dieser Relationalität erschlossen, wobei sich die Landschaft als mittlere wie vermittelnde Größenordnung ausweisen lässt. Auf Basis von Simondons Ästhetikbegriff wird in Kapitel 5 die politische Bedeutung ästhetischer Landschaft und das Problem ästhetizistischen Handelns beleuchtet sowie der Begriff der ästhetischen Anomalie als Konstitutionsmoment eines adäquaten moralischen Handelns (sensu Simondon) vorgeschlagen. Kapitel 6 folgt der Spur des fehlenden Teils zur Einheit der Technik bei Simondon und beleuchtet dabei die Bedeutung eines ökologischen wie landschaftlichen Denkens sowie insbesondere des Ökosystembegriffs für Simondons Technik- bzw. Technologieverständnis. In Kapitel 7 werden in Anschluss an Simondons Begriff des Transindividuellen einige Grundzüge der Funktionsweise transspezifischer Kollektive erschlossen, also Kollektiven nicht nur einer, sondern heterogenen Biospezies. In Kapitel 8 werden die Bedingungen einer adäquaten „Technologie“ im Sinne Simondons rekapituliert und gezeigt, dass gerade eine „Technologie der Landschaft“ als eine „Technologie der Gegenwart“ aufgefasst werden muss. Im Anhang werden die Erkenntnisse der Arbeit auf eine konkrete Fallstudie bezogen, auf deren Basis schließlich die Möglichkeiten konstruktiven ökologischen Handelns ausgelotet werden.
This research examines the impact of outsourcing on knowledge and technology development in clinical research, with a particular focus on early drug development. It explores how outsourcing, while offering short-term advantages such as cost reduction and access to specialized expertise, can lead to long-term disadvantages such as loss of knowledge, reduced scientific integrity and altered power dynamics between sponsors and vendors. The study highlights the ethical and philosophical implications of transferring responsibilities to vendors, including the potential for reduced autonomy and expertise among sponsor personnel and the risks associated with reliance on vendor-generated data. To address these challenges, an alternative operating model is proposed that emphasizes shared responsibility and greater involvement of sponsor staff in research activities to maintain knowledge integrity, ensure research quality and promote professional development.
