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- 2026 (55)
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Nach dem Vorbild der IFLA und weil es auf den Sektionssitzungen des dbv seit langem ein kleines Highlight ist, bringen dbv 1 und dbv 2 Lightning Talks aus dem ÖB-Bereich auch in diesem Jahr auf die Bibliocon nach Berlin.
30 Themen in je maximal 10 Minuten (je nach Anzahl der eingereichten Themen), immer mit ein wenig Luft zur Diskussion, geben einen kleinen Einblick in innovative Projekte aus dem Bibliotheksalltag:
Mit den Lightning Talks geben wir viele Impressionen und Kurzgeschichten, die in deutschen Großstadtbibliotheken passieren, eine Bühne. Und da es häufig um Teilaspekte von Projekten geht, sind die Inputs auch in andere Kontexte sinnvoll übertragbar und wirken inspirierend für Bibliotheken, egal welcher Größe.
Dafür, dass es unterhaltsam, informativ und adaptierbar bleibt sorgen Referent*innen aus den beiden genannten Sektionen, u.a aus Frankfurt, Berlin, Hannover, Gütersloh und Augsburg. Ein Aufruf für Einreichungen mit konkreten Namen und Themen erfolgt bis zur Programm-Kommission.
Sitzungsleiter:in: Tanja Fottner (Stadtbücherei Augsburg, Augsburg, Deutschland)
- Lightning Talks aus DBV 1 und 2: Viele Stimmen, unterschiedliche Perspektiven …just a few minutes to share a story!
Referent:in: Danilo Vetter (Stadtbibliothek Pankow, Berlin, Deutschland)
- Psychische Stress- und Gefährdungspotenziale in Teams erkennen und meistern: Ein Pilotprojekt der Münchner Stadtbibliothek
Referent:in: Anke Wagner (Deutschland)
- Awarnesskuratierung am Sonntag
Stadtbibliothek Hannover - Dr. Tom Becker
Referent:in: Daniela Wiesner (Deutschland)
Referent:in: Tom Becker (Stadtbibliothek Hannover, Hannover, Deutschland)
- “Wenn du schnell gehen willst, dann gehe allein. Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen.”
Stadtbibliothek Köln - Anja Flicker
Referent:in: Anja Flicker (Stadtbibliothek Köln, Köln, Deutschland)
- E-Learning & Öffentliche Bibliotheken
Rendsburg/ Bibliotheken SH - Oke Simons
Referent:in: Jessica Korschewski (Deutschland)
- Standortentwicklungsstrategie der PBZ in Zürich
Zürich - Felix Hüppi
Referent:in: Felix Hüppi (Pestalozzi Bibliothek Zürich, Zürich, Schweiz)
- „HDDWas..?! – Wie baut man einen Zukunftsort?“
Bücherhallen Hamburg - Frauke Untiedt
Referent:in: Henning Humml (Deutschland)
Referent:in: Inge Emskötter (Deutschland)
- Bibliotheken und Stadtentwicklung - Difu-Projekt 'Dritte Orte als Inkubatoren für das Gemeinwesen'
Stadtbücherei Frankfurt am Main - Birgit Lotz
Justin Gentzer und Martina Grün (Zentral- und Landesbibliothek Berlin)
Referent:in: Diana Thiele (Heinrich-Böll-Bibliothek, Berlin, Deutschland)
Referent:in: Thomas Franke (Deutschland)
Referent:in: Justin Gentzer (Deutschland)
Referent:in: Martina Grün (Deutschland)
Referent:in: Carolin Becker (Deutschland)
Referent:in: Birgit Lotz (Stadtbücherei Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Deutschland)
- Hallo Insekt: eine Entdeckungsreise ins Insektenreich
Stadtbücherei Rüsselsheim
Referent:in: Ulrike Scheurer (Deutschland)
Referent:in: Marbel Stünkel (Deutschland)
- Prokastination als Programm: Der Tag der aufgeschobenen Dinge – eine Kooperationsveranstaltung von Stadtbücherei und VHS Augsburg
Augsburg
Referent:in: Melissa Reisenauer (Deutschland)
- Basketball trifft Buch
Stadtbücherei Frankfurt am Main
Referent:in: Elsa Namy (Deutschland)
- Der Bühnentausch - Stadtbibliothek Reinickendorf und das Museum Reinickendorf tauschen ihre Bühnen und gestalten gemeinsam Veranstaltungen am anderen Ort
Stadtbibliothek Reinickendorf Berlin
Referent:in: Petra Lölsberg (Deutschland)
- Gütersloher Jugendbuchpreis mit der Stadtbibliothek
Gütersloh - Silke Niermann
Referent:in: Silke Niermann (Gütersloh, Deutschland)
- Kultick – das Kulturticket für junge Menschen in Münster
Münster - Cordula Gladrow
Referent:in: Cordula Gladrow (Stadtbücherei Münster, Münster, Deutschland)
- Banned Books are talking back - Reading Choir
Stadtbibliothek Pankow - Danilo Vetter
Referent:in: Patricie Frehse (Stadtbibliothek Pankow, Berlin, Deutschland)
- Falling in love: Stadtentwicklung und Bibliotheken Bücherei Dresden
Bücherei Dresden - Marit Kunis
Referent:in: Marit Kunis (Städtische Bibliotheken Dresden, Dresden, Deutschland)
- Dritte Orte: Bibliotheken als Begegnungsräume für Ältere Zielgruppe Senior*innen in der Stadtbibliothek Solingen Erfahrungen der letzten Jahre in der Seniorenarbeit
Referent:in: Heike Pflugner (Deutschland)
2026 wird zum dritten Mal der ABI Technik-Preis für nachhaltigen Archiv- und Bibliotheksbau verliehen. Nachhaltigkeit im Sinne des ABI Technik-Preises umfasst sowohl die Einfügung in die Stadt, die Gestaltung des Freiraums, das bauliche Konzept als auch den Bau als solchen (Energiebilanz, Materialeinsatz u. a.).
Die Anforderungen an Archiv- und Bibliotheksgebäude sowie die dazugehörige Technik und das Facility Management wandeln sich laufend. Die Herausgeberinnen und Herausgeber von ABI Technik und der Verlag de Gruyter wollen vorbildlich gestaltete Bauten mit nachhaltiger Architektur und Gebäudetechnik sowie interessantem und innovativem Innen-Design mit dem ABI Technik-Preis noch mehr Sichtbarkeit verschaffen.
Sonntagsöffnungszeiten, E-Lending, zukunftsfähige Finanzierung oder Einbindung in gesellschaftspolitische Strategien – Bundespolitische Entscheidungen und Maßnahmen haben in vielen Themen weichenstellende Funktionen für die lokale Arbeit von Bibliotheken. Im Dialog mit VertreterInnen der Bundesregierung wird diskutiert, wo aktuelle blbliothekspolitische Vorhaben der Bundesregierung stehen und was mögliche Perspektiven sind, um Bibliotheken stärker als bisher zu Akteuren und Partnern politischer Strategien zu machen.
Teilnehmende sind neben VertreterInnen der Bundesregierung (BKM und BMBFSFJ) auch Mitglieder des dbv-Bundesvorstandes.
Nach einem politischen Impuls schließt sich eine moderierte Diskussion an, die in eine offene Diskussion mit allen Teilnehmenden der Sitzung geöffnet wird.
Das deutsche Nationalkomitee von Blue Shield (Blue Shield Deutschland), der Verband der Restauratoren (VdR), der SiLK – SicherheitsLeitfaden Kulturgut, die Kommission Bestandserhaltung des Deutschen Bibliothekverbands (dbv) und die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) planen in Kooperation für die BiblioCon 2026 einen Fachreihe (4 Sessions) zum Thema "Notfallvorsorge und Kulturgutschutz als Führungsaufgabe"
Session 4: Kulturgutschutz im Netz
Kulturgutschutz und Notfallvorsorge sind keine Angelegenheit von Einzelgängern. Es lebt vom Netzwerk. Die Session zeigt Projekte und Ansätze, wie im Netzwerk die Sicherung des kulturellen Erbes vorangetrieben wird – ob auf Ebene von digitalen Lösungen, Katastererstellungen oder der Entwicklung zu überregionalen Netzwerken.
Das deutsche Nationalkomitee von Blue Shield (Blue Shield Deutschland), der Verband der Restauratoren (VdR), der SiLK – SicherheitsLeitfaden Kulturgut, die Kommission Bestandserhaltung des Deutschen Bibliothekverbands (dbv) und die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) planen in Kooperation für die BiblioCon 2026 einen Fachreihe (4 Sessions) zum Thema "Notfallvorsorge und Kulturgutschutz als Führungsaufgabe"
Session 3: Gegen den Schaden – Neue Erkenntnisse zur Sicherung des Kulturerbes
Das Portfolio des Schadens am Bibliotheksmaterial ist umfangreich und die Herausforderungen – ob Klimawandel, steigendes Insektenaufkommen oder intrinsische Materialschäden – riesig. Diesen Aufgaben stellt sich das Bibliothekswesen durch Forschung und Versuch. Die Session zeigt neue Erkenntnisse auf dem Weg zur Sicherung von Bibliotheksbeständen.
Das deutsche Nationalkomitee von Blue Shield (Blue Shield Deutschland), der Verband der Restauratoren (VdR), der SiLK – SicherheitsLeitfaden Kulturgut, die Kommission Bestandserhaltung des Deutschen Bibliothekverbands (dbv) und die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) planen in Kooperation für die BiblioCon 2026 einen Fachreihe (4 Sessions) zum Thema "Notfallvorsorge und Kulturgutschutz als Führungsaufgabe"
Ob Brand, Wassereinbruch oder andere Havarien – nur, wer vorsorgt, ist in der Katastrophe handlungsfähig. Inzwischen hat sich ein Netz aus Notfallverbünden etabliert, Handreichungen bestehen und Erfahrungen aus Krisensituationen zeigen, welche Maßnahmen im Notfall sinnvoll und praktikabel sind. Die Session gibt einen Einblick auf die wichtigsten Neuerungen in der Notfallvorsorge
Vorträge (Änderungen vorbehalten):
Dr. Armin Schlechter (Leitung des Notfallverbundes Speyer, Vorsitz der dbv-Kommission Bestandserhaltung, Leitung der Abteilung Sammlungen, Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz): Von der Versorgungsstraße bis zum Kulturgutschutzcontainer – eine Übersicht über die Großgeräte des Notfallmanagements, ihrer Logistik und ihrer EinsatzplanungNadine Thiel (Präsidentin des VDR, stellv. Vorsitzende Notfallverbund Kölner Archive und Bibliotheken, Chefrestauratorin des Stadtarchivs Köln): Einsatztaktik KISSS-Regel und die Zusammenarbeit mit der Gefahrenabwehr im NotfallDr. Ursula Hartwieg (Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK)): Aus Krisen gelernt: Verpackung als Vorsorgemaßnahme
Laut NATO-Gefährdungsanalyse ist ein Angriff Russlands auf das NATO-Bündnisgebiet ab 2029 nicht mehr ausgeschlossen. Aus dieser Gefahrenlage heraus erarbeiten Bund und Länder im Rahmen der Konzeption Zivile Verteidigung und der Zentralen Alarmkalenderplanung Maßnahmen, auch die Kritische Infrastruktur Bibliothek und die Kritischen Dienstleister (Aufbewahrung von identitätsstiftenden Objekten) gemäß KRITIS-Konzeption von Bund und Ländern in ihrer Resilienz zu stärken und im Konfliktfall handlungsfähig zu machen. Die Session gibt Einblicke und Orientierung in zentrale Fragestellungen der Konzeption Zivile Verteidigung und bietet die Gelegenheit zur Diskussion, wie das Bibliothekswesen in seiner Komplexität im Krisenfall geschützt werden kann.
Das deutsche Nationalkomitee von Blue Shield (Blue Shield Deutschland), der Verband der Restauratoren (VdR), der SiLK – SicherheitsLeitfaden Kulturgut, die Kommission Bestandserhaltung des Deutschen Bibliothekverbands (dbv) und die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) planen in Kooperation für die BiblioCon 2026 einen Fachreihe (4 Sessions) zum Thema "Notfallvorsorge und Kulturgutschutz als Führungsaufgabe"
BIB, dbv und ekz kooperieren seit 50 Jahren bei der Auswahl und Begutachtung von Medien für Öffentliche Bibliotheken. Aktuelle Entwicklungen und Strömungen des Medienmarktes spielen daher seit jeher eine große Rolle. Vier Expert*innen lassen die Zeit Revue passieren und diskutieren die Zukunft der Lektoratskooperation.
Bibliotheken aus kleinen Kommunen und Regionen, die es auf die "Shortlist" der "Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2025" geschafft haben, berichten aus Ihrer Praxis und zeigen, was auch mit wenig Ressourcen möglich ist. BürgermeisterInnen aus den entsprechenden Kommunen sind ebenfalls eingeladen und bringen die kommunalpolitische Perspektive ein.
Die Session bietet im Rahmen eines World-Cafés Möglichkeit zum direkten Dialog, Erfahurngsaustausch und Peer-Learning. Good Practices sollen genauso zum Thema werden wir Herausforderungen und Möglichkeiten ihrer Überwindung. Die ausgezeichneten Häuser werden so für Interessierte zugänglich und Vernetzung angestoßen. Es soll Mut gemacht und Bibliotheken dazu motiviert werden, erprobte gute Konzepte anderer nachzunutzen und neue Wege zu gehen.
Teilnehmende Referent*innen: Bibliotheksleitende der Endrunde „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2025“ mit kommunalpolitischen Vertreter*innen aus den jeweiligen Kommunen.
Die Veranstaltung nimmt die sehr positive Resonanz der Durchführung des Formates in 2023 und 2024 auf und entwickelt das Format weiter.
Aktuelle Themen rund ums Alte Buch – Öffentliche Arbeitssitzung der dbv-Kommission Altbestände
(2026)
Die dbv-Kommission Altbestände lädt zu einer Öffentlichen Arbeitssitzung ein, um ihre Arbeit vorzustellen und aktuelle Fragestellungen rund um das Alte Buch zu diskutieren. Das Themenspektrum Altes Buch ist breit gefächert und reicht von der Erschließung unterschiedlichster historischer Buchbestände und Sondermaterialien über die Digitalisierung und anschließende Volltexterkennung von Handschriften, Fragmenten und gedruckten Texten bis hin zu deren angemessener Präsentation und Vermittlung an ein Fachpublikum oder auch interessierte Laien. Zu den aktuellen Herausforderungen im Bereich der historischen Sammlungen gehören neben dem Sammeln, Bewahren und Kuratieren auch das Entsammeln, der Umgang mit Sonderbeständen und deren Erschließung sowie die Unterstützung der digitalen Transformation.
Die dbv-Kommission Altbestände ist die zentrale Ansprechpartnerin für Fragen zu Handschriften, Alten Drucken, Nachlässen, historischen Sondersammlungen und Sondermaterialien in Bibliotheken. Sie veranstaltet alle zwei Jahre das „Blaubeurener Symposium Handschriften und Alte Drucke“ als zentrales Fortbildungs- und Austauschforum für Alt- und Sonderbestandsfragen und bietet weitere Fortbildungen an. Durch die Erstellung von Handreichungen und Empfehlungen fördert sie zudem den fachlichen Austausch und gestaltet den digitalen Wandel im Bereich der Altbestände aktiv mit.
Das Ziel dieser öffentlichen Arbeitssitzung ist es, Möglichkeiten von Bibliotheken für eine kollaborative Kompetenzvermittlung für Studierende, Lehrende und Forschende mit Bezug zu den digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften zu sondieren. Die Erforschung von Sammlungen als Daten hat sich als Methode wissenschaftlicher Untersuchungen im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften etabliert. Als Brücke zwischen analogen Beständen, Forschungsobjekten und Algorithmen setzen datengetriebene Studien ein stetig wachsendes Instrumentarium von Verfahren in der Analyse von Bestandsdaten, Volltexten und digitalisierten Objekten ein. Disziplinäre Reflektionen zum digitalen Wandel und der rasante Aufstieg KI-gestützter Werkzeuge stellen zudem neue Anforderungen an Daten- und Informationskompetenz, um den Einsatz und die Ergebnisse neuer Methoden kritisch zu bewerten. Labs, MakerSpaces, DH-Zentren und andere interdisziplinäre Begegnungsorte in Bibliotheken kommen in dieser Situation eine Schlüsselrolle zu, stehen Angebote zum Aufbau von Datenkompetenzen und Fähigkeiten doch oft nur punktuell und ungleich verteilt zur Verfügung. So verbinden Bibliotheken Sammlungsexpertise mit informationstechnischem Wissen und Datenkompetenz. Aufbauend auf Vernetzungsaktivitäten des DNBLab, dem Stabi Lab der Staatsbibliothek zu Berlin, dem DiHMa.Lab (Digital Humanities meets Mathematics) am Ada Lovelace Center for Digital Humanities sowie dem Netzwerk DHBib möchten wir das Potential für einrichtungs- und standortübergreifende Angebote für die DH-Kompetenzvermittlung diskutieren. So möchten wir gemeinsame Bedarfe, verteilte Expertise und infrastrukturelle Kapazitäten kartieren, um Ressourcen zu bündeln, Vernetzung voranzutreiben und Zusammenarbeit zu stärken. Bei Aufnahme der Arbeitssitzung in das Bibliocon-Programm erfolgt ein Aufruf zur Einreichung von kurzen Erfahrungsberichten von DH-Zentren im deutschsprachigen Raum, um eine Kartierung der Angebote und des Status Quo zu ermöglichen.
Was bedeutet, heißt und braucht Nachhaltigkeit in AV-Sammlungen – sozial, institutionell, digital und ökologisch? Wie viel Nachhaltigkeit ist mit welchen Praktiken und Strategien zur Wahrung des Filmkulturerbes bereits Realität? Was ist zwingend und was ist (un-)möglich mit welchen Ressourcen zu tun?
Im Mittelpunkt des Workshops stehen Herausforderungen und Chancen, die sich aus aktuellen technologischen Entwicklungen, veränderten Nutzererwartungen und der Notwendigkeit ressourcenschonender Arbeitsweisen ergeben. Diskutiert werden Erfahrungen, Strategien, Best Practices und Zukunftsperspektiven – von nachhaltigen Digitalisierungskonzepten über langfristige Speicher- und Erhaltungsstrategien bis zu kollaborativen Modellen der Vermittlung.
Ziel ist es, Fachwissen zu bündeln, neue Impulse für die eigene Arbeit zu gewinnen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen des AV- und Informationssektors miteinander zu vernetzen.
Visual Literacy in Zeiten von KI und sozialen Medien – Franziska Heller (Universität Halle-Wittenberg) / Ulrich Rüdel (HTW Berlin)Nachhaltigkeit in der Lehre – Maike Reinerth (Filmuniversität Potsdam-Babelsberg)Nachhaltigkeit in Bezug auf Finanzierung und Infrastrukturen – Kai Matuszkiewicz (Universität Marburg)Nachhaltigkeit in Bezug auf Datenmanagement und Priorisierung von Projekten – Matti Stöhr (TIB Hannover) / Jasper Stratil (SDK Berlin)Unterschiedliche Ansätze zur Nachhaltigkeit in Bezug auf die digitale Archivierung – Volkmar Ernst (Akademie der Künste Berlin) / Antje Dittmann (SDK Berlin)Alle, die sich für die Gegenwart und Zukunft des audiovisuellen Erbes, dessen Erschließung, Bereitstellung und Vermittlung interessieren und aktiv an nachhaltigen Lösungen mitwirken möchten, sind herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Details zum Programm und Anmeldung: https://www.arthistoricum.net/netzwerke/akmb/fachgruppen/audiovisuelle-ressourcen/ak-film-archiv/audiovisuelles-kulturerbe-nachhaltiger-archivieren
Die Veranstaltung stellt eine Fortsetzung der Podiumsdiskussion über die historischen Pfarrbibliotheken dar und bietet zugleich einen Perspektivenwechsel an. Sie lenkt den Blick auf die zumeist ehrenamtlichen Mitarbeitenden der kleinen Einrichtungen und beschreibt ihre Herausforderungen mit dem schriftlichen kulturellen Erbe vor Ort, seiner Sicherung und fachgerechten Bewahrung sowie die daraus resultierenden rechtlichen Fragen, etwa bei Depositalverträgen.
Weitere Themen sind die Wahrnehmung und Bedeutung dieser Sammlungen und ihrer herausragenden Stücke im öffentlichen kulturellen Diskurs sowie die Rolle der Pfarrbibliotheken in den Transformationsprozessen der Kirche, u.a. im Vergleich zu den Katholisch-Öffentlichen Büchereien.
Dr. Caecilia-Désirée Hein: Historische Buchbestände im Kreis Wittenberg und der EKM : Erschließung und die Rolle von Ehrenamtlichen (?)
Die Kommission Bibliothek und Schule des Deutschen Bibliotheksverbands präsentiert und diskutiert in der öffentlichen Arbeitssitzung aktuelle Entwicklungen und Projekte zur Stärkung von Schulbibliotheken und bei der Zusammenarbeit von Schulen und Bibliotheken.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem internationalen Austausch zur Schulbibliotheksarbeit in Schweden. Malin Utter (Högskolan i Borås) gibt einen Überblick über die Situation der Schulbibliotheken in Schweden nach der Verabschiedung des neuen Schulbibliotheksgesetzes. Mit klaren Anforderungen an Personalausstattung, Zugänglichkeit und Qualität soll es den pädagogischen Auftrag der Schulbibliotheken stärken: die Förderung des Lesens, der Informationskompetenz und der kritischen, kreativen Arbeit mit Texten und digitalen Medien. Anhand von Beispielen aus schwedischen Schulen wird gezeigt, wie eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen Bibliothekar*innen, Lehrer*innen und Schüler*innen motivierende Leseumgebungen schafft, die Fähigkeit zur Informationssuche und -bewertung verbessert und Lese- und Schreibkompetenzen fördert
Einen nationalen Aspekt bringt Diana Thiele (Stadtbibliothek Pankow) aus der Arbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken Berlin-Brandenburg ein. Sie stellt Tätigkeiten, Herausforderungen und Ziele der AG sowie die derzeitige Situation der Schulbibliotheken in Berlin vor.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit der Kommission mit dem Netzwerk PRO Schulbibliotheken und der Kommission für One-Person Librarians und Schulbibliothekar*innen des Berufsverbands Information Bibliothek.
Weitere Themen sind die Entwicklung von Standards für Schulbibliotheken und die Deutsche Bibliotheksstatistik für Schulbibliotheken. Darüber hinaus bleibt Raum für Fragen und Anregungen aller interessierten Teilnehmenden.
Die dbv-Kommission Bibliotheken und Diversität lädt herzlich zu einer öffentlichen Arbeitssitzung ein. Alle Menschen, die sich - beruflich oder privat - mit Fragen rund um Diversität in Bibliotheken beschäftigen, sind willkommen. In einem offenen Rahmen möchten wir über aktuelle Themen und Projekte der Kommission sprechen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Ideen für diversitätsbewusste Bibliotheksarbeit (weiter)entwickeln. Neben der inhaltlichen Arbeit steht auch der persönliche Austausch und die Vernetzung im Mittelpunkt.
Der Arbeitskreis Forum 13+ ist ein unabhängiges Gremium von Expertinnen und Experten aus deutschen Bibliothekskonsortien als
Akteuren der überregionalen Lizenzierung, von Open-Access-Infrastrukturprojekten, Hochschulbibliotheken, des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv) und
des Allianz-Schwerpunkts „Digitalität in der Wissenschaft“. Die Aktivitäten der Gruppe konzentrieren sich auf Open-Access-Transformationsverträge. Neben
der Entwicklung von Leitlinien und Standards für die Modellierung solcher Abschlüsse steht die Begleitung von Verhandlungsprojekten im Vordergrund, die
dezentral und eigenständig durch die im Arbeitskreis vertretenen Akteure im Rahmen ihrer jeweiligen Mandate geführt werden.
Der Arbeitskreis Forum 13+ kommt mehrmals pro Jahr zu internen Arbeitssitzungen zusammen.
Die interne Veranstaltung bietet ein offenes Forum um gemeinsam zentrale Fragen der Kommunikation und die praktische Umsetzung der Kommunikationsstrategie des FID-Netzwerkes zu diskutieren. Ziel ist es, den Wissens- und Erfahrungstransfer innerhalb des Netzwerks zu stärken und Potenziale und Synergien sichtbar zu machen. Dabei sollen aktuelle Herausforderungen in dem Bereich der Kommunikation der FID erkannt und Lösungsansätze entwickelt werden. Durch interaktive Methoden und moderierte Diskussionsrunden erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Konzeptideen zu überprüfen, neue Impulse für strategische Kommunikationsarbeit zu gewinnen und gemeinsam Lösungswege zu entwickeln. Die Veranstaltung richtet sich an alle FID-Akteur:innen, die an einer Weiterentwicklung der internen und externen Kommunikation interessiert sind und den kollegialen Austausch als Ressource nutzen möchten. Damit schafft das Treffen eine Plattform, um gemeinsame Ziele zu schärfen, das Netzwerk zu stärken und die Kommunikationsarbeit innerhalb der FID-Landschaft nachhaltig zu professionalisieren.
Der Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung (FID intRecht) setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit juristischen Hochschul- und Institutsbibliotheken, um den überregionalen Bedarf an spezialisierter Rechtsinformation zu decken – ergänzend zur lokalen Grundversorgung. In diesem Kontext bietet die geplante Fachsession eine Plattform für einen direkten Dialog zwischen dem FID intRecht und Vertreterinnen und Vertretern der juristischen Bibliotheken. Dabei soll das aktuelle Leistungsangebot des FID intRecht evaluiert und durch konstruktives Feedback sowie neue Impulse für die zukünftige Entwicklung gestärkt werden. Gleichzeitig haben die Rechtsbliotheken wiederholt ein strukturiertes Austauschformat über die neuesten Entwicklungen und Dienstleistungen des FID intRecht angefragt. Die Veranstaltung dient zudem als Forum, um aktuelle Herausforderungen im Bereich der juristischen Bibliotheksarbeit zu diskutieren und gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten.
In der öffentlichen Arbeitssitzung der Kommission für Rechtsfragen des VDB werden zwei Vorträge angeboten. Im Anschluss besteht die
Möglichkeit, mit den Mitgliedern der Kommission über Fragen des Arbeits- und Dienstrechts zu sprechen.
1. Keine Ruhe beim Abstandsgebot? Ein Update zur Beamtenbesoldung (Thomas Witzgall, ThULB Jena)
2. Lowperformer im Öffentlichen Dienst? (Markus Lohmann, Stadt- und Landesbibliothek Dortmund)