Refine
Document Type
Is part of the Bibliography
- no (3)
Keywords
- open access (1)
Language
- German (3)
DeepGreen ist ein Open-Access-Lieferservice, der automatisiert Volltexte und Metadaten wissenschaftlicher Publikationen von verschiedenen Verlagen abholt und berechtigten Bibliotheken zur Verfügung stellt. DeepGreen unterstützt Bibliotheken als Dienstleister für Hochschulen bzw. außeruniversitäre Einrichtungen und die dort tätigen Wissenschaftler:innen dabei, Publikationen in Open-Access-Repositorien frei zugänglich zu machen. Die Grundlage bilden dabei die grüne Open-Access-Komponente der ehemals DFG-geförderten Allianz-Lizenzen, die Open-Access-Rechte aus Transformationsverträgen sowie vertragsunabhängiger Open Access (z.B. bei genuinen Open-Access-Zeitschriften).
DeepGreen ist 2016 als DFG-Projekt gestartet und befindet sich seit Juni 2021 in einem Pilotbetrieb, der in Eigenleistung vom Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg, von der Bayerischen Staatsbibliothek und von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg getragen wird. Ziel des Pilotbetriebs ist es, neben dem nachhaltigen Fortbetrieb des Dienstes neue Verlagskooperationen zu schließen, DeepGreen technisch weiterzuentwickeln und den Kreis der teilnehmenden Repositorien zu erweitern. Mittlerweile nehmen 72 institutionelle Repositorien, sechs Fachrepositorien und zehn Verlage an DeepGreen teil.
Die 111. BiblioCON 2023 in Hannover soll das zweite DeepGreen-Anwender:innentreffen stattfinden. Wie im letzten Jahr soll über aktuelle Entwicklungen berichtet und mit den Teilnehmenden interaktiv an gemeinsamen Themen gearbeitet werden.
DeepGreen ist ein Open-Access-Lieferservice, der Volltexte und Metadaten wissenschaftlicher Publikationen von verschiedenen Verlagen automatisiert abholt und berechtigten Bibliotheken zur Verfügung stellt. DeepGreen unterstützt Bibliotheken als Dienstleister für Hochschulen bzw. außeruniversitäre Einrichtungen und die dort tätigen Wissenschaftler:innen dabei, Publikationen in Open-Access-Repositorien frei zugänglich zu machen. Grundlage sind die grüne Open-Access-Komponente der ehemals DFG-geförderten Allianz-Lizenzen, Open-Access-Rechte aus Transformationsverträgen sowie vertragsunabhängiger Open Access (z.B. bei genuinen Open-Access-Zeitschriften).
DeepGreen startete 2016 als DFG-Projekt und befindet sich seit Juni 2021 im Pilotbetrieb, der vom Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg, der Bayerischen Staatsbibliothek und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg getragen wird. Ziel des Pilotbetriebs ist es, neben dem nachhaltigen Betrieb des Dienstes neue Verlagskooperationen zu schließen, DeepGreen technisch weiterzuentwickeln und den Kreis der teilnehmenden Repositorien zu erweitern. Inzwischen beteiligen sich 77 institutionelle Repositorien, sechs Fachrepositorien und 11 Verlage an DeepGreen.
Auf der 112. BiblioCon 2024 in Hamburg soll das dritte DeepGreen Anwender: innentreffen stattfinden. Wie im letzten Jahr wird über aktuelle Entwicklungen berichtet und interaktiv an gemeinsamen Themen gearbeitet.
Die Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) im Bibliothekswesen ist längst keine Zukunftsvision mehr. Automatisierte Katalogisierung, intelligente Recommender-Systeme, Chatbots im Auskunftsdienst oder KI-gestützte Analyseverfahren in den Digital Humanities sind erste Beispiele, die bereits heute Realität sind. Gleichzeitig wirft die Integration von KI-Systemen in bibliothekarische Prozesse grundlegende Fragen nach Strategie, Organisation, Ethik und Nutzerorientierung auf.
Der Bibliotheksverbund Bayern und der Kooperative Bibliotheksverbund haben im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft in zwei Workshops 2025 und 2026 zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Potenziale, Herausforderungen, Projekteansätze und Handlungsbedarfe beim Einsatz und für die Nutzung von KI diskutiert. Dieser Beitrag präsentiert Projekte und Initiativen aus den Themenfeldern
interne GeschäftsgängeBibliotheksdiensteForschungsnahe DiensteInformationskompetenzAnalyse von Nutzungsdatenund beschreibt deren Umsetzung in den beiden Verbünden. Dabei wurden drei zentrale Einsichten gewonnen:
Strategischer Kompetenzaufbau ist entscheidend, um KI nicht nur zu nutzen, sondern mitzugestalten.Ethische Reflexion und Rechtssicherheit müssen den Einsatz begleiten.Kooperation auf Verbundebene ist erforderlich, um Synergien zu nutzen und Insellösungen zu vermeiden.