BAM Forschungsberichte ohne Nummerierung
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The project focuses on enhancing the efficiency of structural reliability analysis, which estimates the failure probability of structures to ensure construction safety. Traditional methods for calculating this probability are computationally expensive due to the need for numerous evaluations of the structural model. The project aims to reduce this computational cost by employing model reduction techniques.
Therefore, the Proper Generalized decomposition (PGD) approach is applied to generate computationally efficient parametric surrogate models. The PGD surrogate is coupled with an iterative reliability approach to reduce the computational time needed to estimate the failure probability. The strategy involves iterative refinement of the PGD model to improve and control the accuracy and uses importance sampling and the idea of subsets to approximate the failure probabilities. The method has been validated with examples such as a uniaxial truss and a bridge cross-section, achieving significant computational speed-ups. Furthermore, the PGD surrogate is embedded in a Bayesian inference framework to enhance the efficiency of model parameter estimation. Therefore, the PGD model is extended to handle random field variables, allowing for the simulation of nonlinear damage phenomena within a linear elastic setting. An adaptive strategy is implemented including an iterative refinement of the PGD model ensuring high accuracy in parameter estimation. The project utilizes measurement data from a pre-stressed concrete bridge to develop and test the new approach.
Furthermore, a PGD approach for the transient heat problems in wire arc additive manufacturing (WAAM) is derived. These problems are not separable and require a special treatment. A mapping approach is extended to transform multiple-layer WAAM problems into separable forms, allowing the computation of efficient PGD models. Afterwards, the PGD surrogate is used in an optimization framework allowing efficient parameter optimization. Within the project, a Python-based PGD module based on the open-source finite element solver (FEniCs) is derived allowing the generation of PGD models for various (not only solid mechanical) problems. The source code is published on Zenodo and available on GitHub.
The developed approaches and extensions on the PGD approach for complex models enable the efficient handling of usually computationally expensive engineering problems, such as reliability analysis, parameter estimation, or optimization, in a very efficient way and with that smoothing the path to digital twins.
Der Forschungsbericht beschreibt die Entwicklung einer minimal-invasiven in situ Prüfmethode zur Bewertung der Wirksamkeit von reaktiven Brandschutzsystemen (RBS). Mit dieser Methode lässt sich die tatsächliche thermische Schutzwirkung von RBS an bestehenden Stahlkonstruktionen, die eine reale Bewitterung und Alterung durchlaufen haben, beurteilen. Diese Information kann für den Nachweis der Feuerwiderstandsdauer der Bestandkonstruktion verwendet werden.
Das im Projekt entwickelte Prüfgerät (Prototyp) ermöglicht es, vor Ort am Bauwerk eine lokal begrenzte Bauteilfläche einer definierten Temperatureinwirkung auszusetzen. Grundlage des Prüfszenarios ist die einseitige Erwärmung eines Teilbereiches von etwa 100 x 100 mm² am Steg eines I- oder H-Profils. Eine im Prototyp integrierte elektrische Aufheizvorrichtung liefert einen homogenen und reproduzierbaren Energieeintrag. Das gewählte Heizregime entspricht einer 30-minütigen Temperaturbeanspruchung analog der Einheits-Temperaturzeitkurve (ETK). Als Referenz dienten Ergebnisse aus Brandversuchen am Kleinprüfstand nach DIN 4102-8 an Stahlplatten ohne und mit RBS. Darüber hinaus erfasst ein Laser-Distanzsensor am Prototyp die Aufschäumhöhe des RBS während des Versuchs. Zur Bewertung der brandschutztechnischen Wirksamkeit des RBS werden die Temperatur der Heizelemente, die Stahltemperatur im Zentrum der Prüffläche sowie die Schaumhöhe des RBS kontinuierlich gemessen und aufgezeichnet. Die entsprechenden Thermoelemente werden vorab am zu prüfenden Bauteil angebracht. Durch den kompakten Aufbau sowie die Versorgung des Prototyps mit Standardmedien (16A Starkstrom, Druckluft) lässt sich die in situ Prüfmethode flexibel anwenden. Nach Abschluss des Versuchs muss das RBS lediglich im unmittelbar geprüften Bereich und ggf. lokal angrenzend erneuert werden. Um eine Schädigung und den Festigkeitsminderung der Stahlkonstruktion auszuschließen, wird die Prüfung bei Erreichen einen Stahltemperatur von 400 °C beendet. Dieser Temperaturbereich genügt jedoch, um die Reaktion des RBS auszulösen und seine Wirksamkeit zu beurteilen.
Die entwickelte in situ Prüfung wurde im Brandlabor der BAM an verschiedenen Probekörpergeometrien erprobt. Dazu gehörten Stahlplatten mit einer Dicke von 5, 6 und 10 mm als auch Walzprofile mit offenem Querschnitt (IPE 220 und HEB 260). Die Probekörper wurden sowohl unbeschichtet als auch mit einem wasserbasierten RBS in Trockenschichtdicken von 0,25 und 0,50 mm untersucht. In diesem Zusammenhang wurde auch der Einfluss der Wärmeleitung innerhalb der Prüfkörper untersucht. In allen Versuchen konnte die für RBS typische Reaktion und Aufschäumung erzielt werden. Die Wirksamkeit des RBS zeigte sich zudem anhand der reduzierten Erwärmungs-geschwindigkeit der Stahlbauteile.
Auf Grundlage der Laborerfahrungen konnte die in situ Prüfung auch an einer real gealterten Bestandskonstruktion in einer Logistikhalle erfolgreich angewendet werden. Das Beispiel hat gezeigt, dass die an der BAM entwickelte Methode eine zuverlässige Bewertung der Wirksamkeit von RBS direkt am Bauwerk ermöglicht. Die denkbaren Anwendungs-szenarien der in situ Methode sind im Forschungsbericht beschrieben. Die Nachweis-möglichkeiten ergeben sich in Abhängigkeit der vorliegenden Informationen über das im Bestand applizierte RBS.
Zielstellung des Projekts REALight war die Herstellung von Leichtgranulaten (lightweight aggregates, LWA) aus mineralischen Bau- und Abbruchabfällen auf einer Referenzanlage zur unter Erweiterung der Technologie für die Nutzung weiterer Einsatzstoffe und zur Gipsrückgewinnung. Dies ist Voraussetzung für die Übertragung der Produkt- und Verfahrensidee in die Praxis und den Nachweis der Sulfatabtrennung und -rückgewinnung aus gipshaltigem Material. Es werden Untersuchungen zur Verbreiterung der Rohstoffbasis durch Einkopplung spezifischer Stoffströme durchgeführt. Im Ergebnis soll das zu einer Reduktion des Blähmittelbedarfs und einer Absenkung der Brenntemperatur führen. Die Herstellung ausreichender Mengen an Leichtgranulaten für die umfassende Charakterisierung nach Norm und die Praxiserprobung in bekannten Anwendungen und neuen Einsatzfeldern war ebenfalls Gegenstand des Projekts.
Das Verbundprojekt wurde durch die Bauhaus-Universität Weimar koordiniert. Am Projekt waren 12 Partner aus verschiedenen Bereichen der Baustoffherstellung und -anwendung, Abfallaufbereitung, Verfahrenstechnik sowie Forschung und Entwicklung beteiligt. Die Leichtgranulate wurden in einer Pilotanlage der IAB - Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH in hergestellt. Untersuchungen zur Anwendung der leichten Gesteinskörnungen erfolgten bei den einzelnen Projektpartnern in hydraulisch gebundenen und ungebundenen Systemen. Die Einbeziehung von mehreren kleinen und mittelständischen Unternehmen trägt unmittelbar dazu bei, den Innovationsgehalt des Projekts in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, die Nutzung und die Eignung der Produkte für marktfähige Anwendungen nachzuweisen. Gleichzeitig geben die Unternehmen Anforderungen an die Eigenschaften der Leichtgranulate vor. Dazu wurden in das Projekt nicht nur zwei unterschiedliche Recyclingspezialisten einbezogen, sondern auch vier Unternehmen, die jeweils für die unterschiedlichen Anwendungsgebiete stehen. Das Projekt war in 12 Arbeitspakete gegliedert, die aufgrund ihrer Komplexität ineinandergriffen. Das Verbundprojekt kann auf der Basis des wissenschaftlich-technischen Innovationsgehalts in folgende Schwerpunkte unterteilt werden:
• Rohstoffassessment zur Erweiterung der Rohstoffbasis über Bau- und Abbruchabfälle hinaus einschließlich Vorbehandlung und Aufbereitung
• Herstellungstechnologie der Leichtgranulate in der Pilotanlage
• Applikation der Granulate in Leichtbetonen, Mörteln, Mörteltrockenmischungen und ungebundenen Systemen
• Sulfatentfrachtung von gipshaltigen Inputmaterialien und Erzeugung von REA-Gips
Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Bauen und Mineralische Stoffkreisläufe (ReMin)“ als Teil der BMBF Strategie „Forschung für nachhaltige Entwicklung – FONA“ gefördert.
Die Eignung von heterogenem ziegelhaltigen Bauschutt als Ausgangsstoff zur Herstellung von leichten Gesteinskörnungen in einem mehrstufigen Prozess wurde im Labor und im Pilotmaßstab nachgewiesen. Das Projekt REALight stellt einen weiteren Schritt für das Scale-up der Technologie dar. Erstmals wurde auch die Möglichkeit der Sulfatentfrachtung näher untersucht. Gleichzeitig wird es durch den Einsatz der in einer Pilotanlage hergestellten großen Materialmengen möglich, in einem umfangreicheren Prüfprogramm die Leistungsbeständigkeit als leichte Gesteinskörnung zu untersuchen. Gleichzeitig können vielfältige Anwendungen und Demonstrationen in gebundenen und ungebundenen Anwendungen erfolgen. Die Einbeziehung neuer mineralischer Reststoffe als Ausgangsstoffe oder Blähmittel für den Prozess kann bei positiven Ergebnissen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Technologie beitragen. Die Eignung der LWA wurde im Rahmen von REALight für alle angezielten nachfolgenden Anwendungsgebiete nachgewiesen:
• Trockenmörtel- und Mörtelsysteme
• Leicht- und Infraleichtbetone (ILC)
• Leichte Steinergänzungsmörtel für die Denkmalpflege
• Ungebundene Anwendungen für leichte Körnungen
In allen diesen Einsatzbereichen besteht im Hinblick auf eine nachhaltigere Produktion der Druck, dass natürliche oder aus natürlichen Rohstoffen erzeugte Körnungen, wie Bims und andere Vulkangesteine sowie hauptsächlich Blähton, ersetzt werden müssen. Geeignete leichte Gesteinskörnungen auf Sekundärrohstoffbasis sind mit Ausnahme von Blähglas, das aber nicht für alle Anwendungen per se geeignet ist, nicht am Markt vorhanden.
Im Rahmen des Verbundprojekts erfolgte eine enge Zusammenarbeit zwischen den Industriepartnern und den 4 beteiligten Forschungseinrichtungen Bauhaus-Universität Weimar, IAB - Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und der Technischen Universität Clausthal mit dem Institut für Aufbereitung, Recycling und Kreislaufwirtschaftssysteme (IFAD).
Dieser Bericht fasst die zentralen Ergebnisse eines 18-monatigen Forschungsprojekts zusammen, das sich mit der Entwicklung und Bewertung akustischer Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung von Spannbetonschwellen beschäftigt. Die Laboruntersuchungen wurden an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) durchgeführt. Entsprechend der Struktur der definierten Arbeitspakete (AP) gliedert sich der Bericht in drei thematische Abschnitte: Zunächst wird der aktuelle Stand der Technik anhand einer umfassenden Literaturrecherche dargestellt, wobei eine Bewertung der verschiedenen Methoden und Verfahren vorgenommen wurde. Dann erfolgt die Beschreibung der umfangreichen Messungen im Labor. Abschließend werden praxisorientierte Konzepte vorgestellt, wie sich die vielversprechendsten Ansätze auf einer Draisine implementieren lassen, um eine mobile und effiziente Prüfung im realen Einsatz zu ermöglichen.
Die Werkstoffauswahl und der Korrosionsschutz zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit stellen für den Offshore Bereich noch immer eine Herausforderung dar. Erfahrungen und Regelwerke liegen insbesondere aus dem Bereich von Offshore Windenergieanlagen vor. Diese Regelwerke befinden sich in einem stetigen Prozess der Anpassung an aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen, da es sich noch um relativ neue Anwendungen handelt. Für Offshore-Prozessanlagen, wie diese im H2Mare-Projekt betrachtet werden, sind die Anforderungen wesentlich komplexer, da Anlagenkomponenten den Beanspruchungen aus den Prozessen im Inneren der Anlagen ebenso genügen müssen, wie den Beanspruchungen aus der maritimen Umgebung. Hier kommen im Vergleich zu Windkraftanlagen eine größere Palette von Werkstoffen insbesondere aus dem Bereich der rost- und säurebeständigen Stähle sowie höhere Prozesstemperaturen zum Tragen, die für Windkraftanlagen keine Relevanz haben.
Im Teilvorhaben „Untersuchung zu bauseitigen Fragestellungen der Korrosion und des Korrosionsschutzes mit Fokus auf die Außenkorrosion von Bau- und Anlagenteilen“ standen korrosionstechnische Untersuchungen zum Einfluss maritimer Exposition für großtechnische Offshore-Power-to-X-(PtX-) Anlagen im Mittelpunkt. Die Planung und der Betrieb solcher OffshoreProzessanlagen stellen aufgrund der vorherrschenden Umweltbedingungen hohe Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit der eingesetzten Materialien, wobei dem wirksamen Korrosionsschutz eine zentrale Rolle für einen wartungsarmen, langlebigen und umweltverträglichen Anlagenbetrieb zukommt.
Vor diesem Hintergrund wurde das Korrosionsverhalten metallischer Werkstoffe und Korrosionsschutzsysteme unter realen maritimen und Offshore-Bedingungen systematisch untersucht. Durch die Verknüpfung normativer und wissenschaftlicher Literaturrecherchen mit kontrollierten Laboruntersuchungen sowie mehrjährigen Expositionsversuchen an ausgewählten maritimen Standorten wurden grundlegende Zusammenhänge zwischen Umweltparametern, Werkstoffeigenschaften, konstruktiven Randbedingungen und Korrosionsmechanismen analysiert. Die gewonnenen Ergebnisse stellen eine repräsentative Datengrundlage zur Charakterisierung der Korrosivitätsbedingungen im maritimen Umfeld dar und bilden eine wissenschaftlich fundierte Basis für die Bewertung, Auslegung und Optimierung von Werkstoffen, Beschichtungen und Korrosionsschutzkonzepten für maritime und Offshore-Anwendungen.
Für die hoch beanspruchten Zugglieder von Netzwerkbogenbrücken stellt der Einsatz von Carbonzuggliedern eine technisch innovative und vorteilhafte Lösung dar. Im Rahmen von ersten Pilotanwendungen konnte ein ausreichender Ermüdungswiderstand für den jeweiligen Einsatz nachgewiesen werden – der tatsächlich vorhandene Ermüdungswiderstand wurde bislang jedoch nicht erforscht. Die Aufgabenstellung des Verbundforschungsvorhabens umfasst die Gewinnung einer Datengrundlage für statistisch abgesicherte Bauteilkennlinien und Traglasten auf Grundlage von statischen Versuchen. Der Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung einer Datengrundlage an realmaßstäblichen Bauteilversuchen unter Ermüdungsbelastung zur Bestimmung einer Ermüdungsversagensfunktion (S-N-Kurve), welche durch Kleinversuchsserien und faseroptische Messungen zur isolierten Betrachtung einzelner Einflussgrößen begleitet wurde. Direkt übertragbare Erkenntnisse zum Tragverhalten bei Brandbeanspruchung lagen ebenfalls nicht vor und sollten im Zuge von Bauteilversuchen unter Last und gleichzeitiger Brandbeanspruchung gewonnen werden zur Vergleichbarkeit des Verhaltens mit herkömmlichen Zuggliedern aus Stahl. Die Aufgabenstellung wurde in 9 Arbeitspaketen und insgesamt 29 Teilarbeitspaketen aufgegliedert. Diese beinhalten die Schaffung einer gemeinsamen Wissens- und Arbeitsbasis, die Erarbeitung von Versuchsparametern, die Planung und Herstellung der Versuchskörper und der Versuchsstände, statische Versuche, Ermüdungsversuche bis zum Bruch, Ermüdungsversuche mit Bestimmung der Resttragfähigkeit, Versuche zur Untersuchung des Tragverhaltens bei erhöhter Temperatur und Brandbeanspruchung bei simultaner mechanischer Zugbelastung, faseroptische Messungen und Kleinprobenversuche sowie die Zusammenführung und Auswertung der Ergebnisse.
Size exclusion chromatography (SEC or GPC) is one critical component of polymer analysis to meet the increasing requirements in regulatory context – namely, determination of Mn, as well as oligomers of less than 500 g mol-1 and 1000 g mol-1. The underlying test methods (OECD 118/119 and DIN EN ISO 13885 1 to 3) provide a framework for SEC measurements; however, they lack sufficient specificity to obtain accurate results. Previous SEC round robin tests were mostly performed on homopolymers and did not collect data on oligomer contents.
A new round robin test was initiated and conceptualized within the Task force “Method Evaluation for Polymer REACh (MeEP)”, an initiative of “Industrieforum Analytik” within the German Chemical Society (GDCh). Samples for this study were selected to represent both easy benchmark polymers as well as real-life, industry-relevant polymer materials. Data collection focused on the regulatory requirements.
Distribution of samples, gathering of individual results and evaluation were carried out by BAM. A data summary as initial result is reported here. Further evaluation and interpretation are a part of ongoing research.
In order to create sustainable lifestyles and societies in the long term, sustainability goals must be balanced in terms of the environment, the economy and society. However, these targets are sometimes in conflict with each other and cannot be balanced without compromise. Today, the sustainability debate focuses primarily on balancing environmental/climate and economic targets. Social aspects tend to play a marginal role in the debate. This is also the case in the construction industry, which contributes significantly to global energy consumption and high grey and operational CO2 emissions worldwide. For this reason, research and politics have focused intensively in recent decades on ways to reduce climate emissions while maintaining economic efficiency.
Historically, the focus in construction has been on structural safety. The classic credo in engineering was ‘more is more’. In the context of the climate debate, however, ‘less is more’ often applies, so that engineers and architects today face an economic conflict of objectives between the classic requirements for failure probability and the requirements for sustainable, resource-saving construction, which calls for completely new, much more holistic approaches to material development and structural design. The aim here is to build in a way that is both economical and climate-friendly without compromising structural safety, which is already a complex undertaking.
However, the influence of the use of materials, architecture and construction technology on social aspects is often given much less consideration in the sustainability debate, even though enormous population growth and urbanisation processes are expected in the future, particularly in developing economic areas. This inevitably requires a stronger focus on the socio-economic aspects of construction, especially since, in contrast to many current metropolises, many conurbations in these regions will emerge in areas that are not yet densely populated. This provides freedom for innovative concepts that avoid the mistakes of the past and can consider all aspects of sustainability as largely equal. This freedom enables construction methods and urban concepts that use renewable, circular, local materials to create adaptable, accessible and liveable structures that are equitable, inclusive and fair for society.
This position paper deals with the socio-economic footprint of materials and buildings. It was compiled by an interdisciplinary group of international experts and attempts to develop approaches for effective socio-economic life cycle analysis using similar concepts to those used in environmental life cycle analysis of products and buildings. In contrast to economic analyses or environmental life cycle assessments, which can work with reasonably available and clearly defined units to develop indicators, it is often impossible to determine units for socio-economic indicators, data is more difficult to obtain and there is a lack of benchmarks.
During the discussions, a number of relevant parameters were developed, which can provide clearly quantifiable indicators for socio economic effects. These are related to largely available economic and employment data and consider the distribution of project contracts during implementation and the employment figures associated with project implementation. Particularly in the implementation of large-scale projects involving international investors and financial institutions, ‘(green) compliance value extractivism’ effects can occur, whereby partners from the donor countries are given preference over local project partners. This fraction of the loan flow directly abroad and can no longer serve the local economy to grow. This results in economic follow-up costs, even with lower project costs, which can promote social injustices. The higher the proportion of local companies and employees at engineering levels, the more fairly the construction project serves the local economy.
The widespread use of azole compounds in various sectors has led to the emergence of azole-resistant Aspergillus fumigatus (ARAf), which poses a significant challenge for treating fungal infections, especially in immunocompromised patients.
Certain environmental conditions and practices, particularly in agricultural settings and the use of azoles as biocides, have been identified as hotspots for the selection and dispersal of azole-resistant strains of Aspergillus spp. Factors contributing to the selection of resistance include the use of azoles in crop protection, wood preservation and, to a much lesser extent, veterinary medicine.
For plant protection products (PPPs), a number of scenarios (green waste of indoor-grown vegetables, uses with the production of wet pomace used as fertiliser, maize or sugar beet silage, and field heaps including flower bulbs) are deemed high risk for hotspot development. Based on EU authorised use patterns, these scenarios are characterised by the hazard characteristics of the azole fungicides in terms of activity against the wild-type Aspergillus spp. compared to resistant strains, substrate characteristics and residue levels, and environmental conditions that promote the growth of the fungus.
For biocidal azole applications, products (biocidal product [BP]) for temporary preservation of freshly cut wood have been identified to have the potential for hotspot formation because freshly cut wood allows the growth of Aspergillus spp., and azole concentrations in treated wood are above the predicted no effect concentration (PNEC) for resistance selection (PNECres) and below the minimum inhibitory concentration (MIC) of ARAf for most analysed products on the EU market. Following identification of environmental hotspots, the report recommends measures to prevent the selection of azole-resistant strains in the environment, including controlled storage of organic waste, proper waste management, and responsible use and disposal of azole-treated products.
Azole use in veterinary medicinal products (VMPs) represents a very small percentage of total azole use and is unlikely to be a significant source of selection of resistance in the environment. As such, the focus for mitigating resistance should be on other uses of azoles. The report stresses the importance of ongoing surveillance to monitor the presence of ARAf in the environment and to inform risk assessments and management strategies.
As industrial chemicals, the azole substances are mostly used as intermediates (precursors) to manufacture yet a different substance, are formulated into a mixture or are reported to be manufactured as active substances in PPP, BP or VMP (therefore already covered above). There are only a few industrial azole substances with widespread use, and as for the moment, there is no evidence from the literature that industrial azoles would be a source of a possible hotspot; thus, the industrial chemicals were not further investigated.
There are several areas where further research is needed, including understanding the environmental conditions that support the growth of Aspergillus spp. in different agricultural matrices or on wood, assessing human exposure to resistant strains, regional waste practices and the impact of active substance combinations for azole resistance selection. There is also a need for more comprehensive data on the use and quantities of azole-containing products. Furthermore, industrial substances with widespread use and having antifungal effects, e.g. an antidandruff substance in cosmetics, could be further investigated.
Measures were identified that could be implemented with respect to the use of azole fungicides in PPPs as well as in BPs and with respect to the storage, processing and disposal of crop (waste) materials containing azole residues to prevent or minimise the selection of environmental resistance or to minimise the spread of resistant Aspergillus spp. to patients. Any measures that slow down or prevent growth in the presence of azoles, sporulation and dispersal of Aspergillus spp. should be encouraged.
A coordinated effort among various stakeholders, including farmers, manufacturers, industrial users, waste managers, regulatory bodies and scientists, is essential to effectively address the challenge of azole resistance in A. fumigatus.