Filtern
Erscheinungsjahr
Dokumenttyp
- Vortrag (67)
- Beitrag zu einem Tagungsband (20)
- Zeitschriftenartikel (15)
- Posterpräsentation (11)
- Forschungsbericht (3)
- Sonstiges (2)
- Dissertation (1)
Schlagworte
- Gelartige Elektrolyte (28)
- Deckschichtbildung (26)
- Gel-type electrolytes (24)
- Korrosion (22)
- Korrosionsprüfung (21)
- Corrosion testing (19)
- Corrosion (18)
- Zinc coatings (18)
- Zink (18)
- Atmosphärische Korrosion (13)
Organisationseinheit der BAM
Eingeladener Vortrag (wissenschaftliche Konferenzen)
- nein (67)
Bei elektrochemischen Untersuchungen von atmosphärischen Korrosionsreaktionen an deckschicht- und passivschichtbildenden Werkstoffen stößt man elektrolytseitig an Grenzen. So erweisen sich sowohl das Nachempfinden eines dünnen Feuchtfilms als auch die Interpretation von elektrochemischen Messungen in so genannten Bulk-Lösungen (eine „Masse“ an Elektrolyt) hinsichtlich des Korrosionsverhaltens unter atmosphärischen Bedingungen häufig als schwierig. Eine neue Herangehensweise an diese Problemstellung in der Korrosionsforschung beinhaltet den Einsatz von gelartigen Elektrolyten als Alternative zu den Bulk-Elektrolyten. Gelartige Elektrolyte bilden einen dünnen Feuchtfilm auf der Werkstoffoberfläche aus, wodurch die natürlich gebildete Deckschicht ähnlich wie an Atmosphäre beeinflusst wird und nahezu zerstörungsfrei untersucht werden kann. Durch eine elektrochemische Instrumentierung können geeignete Kennwerte wie Polarisationswiderstände und Korrosionsströme ermittelt werden, die Aussagen zur Kinetik der Deckschichtbildung und zur Stabilität der gebildeten Deckschichten unter Einwirkung eines dünnen Feuchtfilms ermöglichen.
Anhand von auf Polysaccharid basierenden Gelpads werden im Vortrag verschiedene Zinkschichtsysteme und Aluminiumlegierungen untersucht, die natürlich gebildeten Deckschichten elektrochemisch charakterisiert und korrosionsrelevante Kennwerte bestimmt. Die ermittelten Kennwerte erlauben eine Differenzierung verschiedener Schichtsysteme und beschreiben die momentane Schutzwirkung der Deckschichten unter atmosphärischen Bedingungen.
Pitting corrosion is one of the most common mechanisms of local passivity breakdown on stainless steels. Electrochemical methods have preferentially been applied for the evaluation of pitting corrosion resistance of stainless steels in laboratory. Nevertheless, some of them are not reliable enough and in general the application of electrochemical methods in the field becomes difficult because of a required deep understanding of corrosion phenomena and measurement technology. A new approach for the evaluation of the pitting corrosion susceptibility of stainless Steel surfaces in the laboratory as well as in the field is frequently demanded by representatives of the metalworking industry. Therefore, the KorroPad-test was invented and patented as part of a research project at the BAM Federal Institute for Materials Research and Testing in Germany.
Contents of deformation-induced martensite in the lattice structure of austenitic stainless steels lead to an either beneficial or detrimental change of mechanical and magnetic properties depending on the prospective application. Whereas these changes are well-known and investigated widely the influence of deformation-induced martensite on the corrosion behaviour is frequently an issue of scientific discussions. There are opposing opinions that depend on the type of corrosion mechanism being investigated for example regarding pitting corrosion resistance in Chloride containing media. In it is stated that pitting resistance is not influenced by deformationinduced martensite while in it is discussed that more pitting occurs on martensitic structure. The same conflictive opinions appear regarding active dissolution in acidic media or intergranular corrosion. In addition, when having deeper insight into literature it can be concluded that even the type of test method, i. e. dynamic or static testing, has a big influence on the obtained results concerning the influence of martensite in austenitic stainless steels.
Bei elektrochemischen Untersuchungen von atmosphärischen Korrosionsreaktionen an deckschicht- und passivschichtbildenden Werkstoffen stößt man elektrolytseitig an Grenzen. So erweisen sich sowohl das Nachempfinden eines dünnen Feuchtfilms als auch die Interpretation von elektrochemischen Messungen in so genannten Bulk-Lösungen (eine „Masse“ an Elektrolyt) hinsichtlich des Korrosionsverhaltens unter atmosphärischen Bedingungen häufig als schwierig. Eine neue Herangehensweise an diese Problemstellung in der Korrosionsforschung beinhaltet den Einsatz von gelartigen Elektrolyten als Alternative zu den Bulk-Elektrolyten. Gelartige Elektrolyte bilden einen dünnen Feuchtfilm auf der Werkstoffoberfläche aus, wodurch die natürlich gebildete Deckschicht ähnlich wie an Atmosphäre beeinflusst wird und nahezu zerstörungsfrei untersucht werden kann. Durch eine elektrochemische Instrumentierung können geeignete Kennwerte wie Polarisationswiderstände und Korrosionsströme ermittelt werden, die Aussagen zur Kinetik der Deckschichtbildung und zur Stabilität der gebildeten Deckschichten unter Einwirkung eines dünnen Feuchtfilms ermöglichen.
Anhand von auf Polysaccharid basierenden Gelpads werden im vorliegenden Beitrag verschiedene Zinkschichtsysteme und Aluminiumlegierungen untersucht, die natürlich gebildeten Deckschichten elektrochemisch charakterisiert und korrosionsrelevante Kennwerte bestimmt. Die ermittelten Kennwerte erlauben eine Differenzierung verschiedener Schichtsysteme und beschreiben die momentane Schutzwirkung der Deckschichten unter atmosphärischen Bedingungen.
Investigation of the salinization in marine and offshore environment - test methods and challenges
(2021)
Salinization and contamination of metal surfaces by chloride-containing aerosols is of great importance with regard to corrosion phenomena in the maritime sector and in offshore applications. The evaluation of the scientific literature and regulatory guidelines has shown that there are still many open questions regarding the contamination of metal surfaces by chlorides. This contribution will discuss how salinization of metal surfaces is evaluated and monitored according to current standards and guidelines.
Durch Fortführung der Untersuchungen aus einem Forschungsvorhaben wurden neun verschiedene Stahllegierungen unter maritimen Umgebungsbedingungen über zehn Jahre ausgelagert und deren Korrosionsverhalten untereinander verglichen und bewertet. Anhand der Ergebnisse der Auslagerungsprüfungen konnten Rückschlüsse auf die Einflüsse der Legierungszusammensetzung, der Oberfächenausführung und der Auslagerungszeit unter maritimen Auslagerungsbedingungen gewonnen werden. Die Proben der drei untersuchten Duplexwerkstoffe zeigten über den Auslagerungszeitraum von zehn Jahren sowohl mit als auch ohne Spaltgeometrie die beste Korrosionsbeständigkeit. Ebenso konnte der molybdänlegierte Ferrit 1.4521 eine vergleichbar gute Korrosonsbeständigkeit erzielen, wie die klassischen austenitischen Werkstoffe 1.4301 und 1.4404.
Exposure sites and outdoor exposure have always been a part of atmospheric corrosion research providing the “final answer”, although at the cost of long exposure times. Individual exposure programs such as ISOCORRAG, MICAT and ICP Materials have resulted in collaborative networks of exposure sites. So far, however, there has been no collective effort to put together currently active sites in a comprehensive manner and across programs and nations. The information collected in the catalogue is possible thanks to the work of all individual site managers listed as contact persons, efforts of members of Working Party 25 (WP25) Atmospheric Corrosion of the European Federation of Corrosion (EFC) and financial support of the EFC. With this Catalogue you can both get a general overview of what is available and be guided if you are looking for a particular environment with certain characteristics.
Der Vortrag wurde im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises "Atmosphärische Korrosion" der GfKORR - Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V. gehalten. Er stellt die zur Diskussion stehenden Fragestellungen und Herausforderungen im Bereich der atmosphärischen Korrosion zusammen, denen sich der neue Arbeitskreis widmen wird.