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Organisationseinheit der BAM
AbstractLow-temperature hydrothermal growth has emerged as a popular method for the fabrication of ZnO nanorods (NRs), increasing the functionality and utility of ZnO-based devices. In this work, we study the influence of growth time, temperature and seed layer on the dimensions and angular distribution of ZnO NRs. High-quality NRs with a crisscrossed 60° angular distribution have been grown with a 20–60 nm diameter and 600 nm length. We show that, within the ideal range of growth parameters, the growth time and temperature have no controllable influence on NR diameter and length, while the deposition method and size of the pre-growth deposited ZnO seeds affects diameter and NR angular alignment. We demonstrate advantages of using crisscross-aligned NRs over planar ZnO for the enhancement of ZnO excitonic emission by optical coupling with gold nanoparticles. These results can be readily adapted for applications that involve surface coating-mediated enhancement of both light emission and injection.
Ablation experiments employing Ti:sapphire laser pulses with durations from 30 to 340 fs (centre wavelength 800 nm, repetition rate 1 kHz) were performed in air. Absorbing filters (Schott BG18 and BG36) served as targets. The direct focusing technique was used under single- and multi-pulse irradiation conditions. Ablation threshold fluences were determined from a semi-logarithmic plot of the ablation crater diameter versus laser fluence. The threshold fluence decreases for a shorter pulse duration and an increasing number of pulses. The multi-pulse ablation threshold fluences are similar to those of undoped glass material (~1 J cm-2). That means that the multi-pulse ablation threshold is independent on the doping level of the filters. For more than 100 pulses per spot and all pulse durations applied, the threshold fluence is practically constant. This leads to technically relevant ablation threshold values.
Partikelemissionen aus Laserdruckern sind seit längerem bekannt und wurden bislang als Feinstaubmasse bei der Prüfwertvergabe für den Blauen Engel begrenzt. Seit einigen Jahren weiß man, dass neben den Feinstaubpartikeln auch ultrafeine Partikel beim Betrieb von Laserdruckern emittiert werden. Diese Emissionen lassen sich nur eingeschränkt bis gar nicht über Nachrüstfilter am Druckgerät minimieren. Das Umweltbundesamt (UBA) hat dies zum Anlass genommen, die Prüfvorgaben für den Blauen Engel im Hinblick auf die Erfassung ultrafeiner Partikel anzupassen und zu verschärfen. UBA hat hierzu einen Forschungsauftrag an die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) vergeben. Testverfahren und Prüfvorgaben sind nunmehr erarbeitet und werden im Beitrag vorgestellt. Die geänderten Prüfbedingungen sollen ab 2013 in die Prüfvorgabe eingeführt werden. Etwa drei Viertel der derzeit am Markt erhältlichen Laserdrucker werden die strengen Prüfvorgaben nicht erfüllen können.
Damage experiments of absorbing filters (Schott BG18 and BG36) were performed with Ti:sapphire laser pulses with durations from 30 fs to 340 fs (800 nm, 1 kHz) in air. The direct focusing technique was employed under single- and multi-pulse irradiation conditions. Ablation threshold fluences were determined from a semi-logarithmic plot of the ablation crater diameter vs. laser fluence. The damage threshold fluence decreases for shorter pulse durations. In the investigated pulse duration range, the measured multi-pulse ablation threshold fluences are practically similar to those of undoped glass material (~1 Jcm-2). That means that the multi-pulse ablation threshold is independent on the doping level of the filters. For more than 100 pulses per spot and all pulse durations applied, the threshold fluence saturates. This leads to technically relevant damage threshold values in the femtosecond laser pulse duration domain.
Commercially available absorption filters (Schott BG18 and BG36) were investigated with respect to their single- and
multi-pulse ablation threshold using laser pulses from a Ti:Sapphire laser in the range between 30 and 340 fs. It could be
observed, that the threshold fluence decreases for shorter pulse durations. The similarity of the measured multi-pulse
threshold fluences with those of undoped glass material (around 1 J/cm^2 for a pulse duration of 30 fs) suggests that, for
very short pulses, the threshold is independent on the doping level and therefore, linear absorption does not significantly
contribute to laser-induced damage. For >100 pulses per spot and all pulse durations applied, the threshold fluences
saturate. This independence on the number of applied pulses leads to technically relevant damage threshold values.
AbstraktDer 11. September 2024 wird nicht nur der Brückenbaucommunity in Deutschland in Erinnerung bleiben. Der Teileinsturz einer Spannbetonbrücke ohne Vorankündigung schlug berechtigterweise gesamtgesellschaftlich hohe Wellen. Betroffen war die Dresdner Carolabrücke – ein ästhetisches und ausgesprochen schlankes Bauwerk, welches in der Fachwelt zurecht als eine Ikone der Ingenieurbaukunst ihrer Zeit angesehen wird. Die Konstruktion sowie der Bau wären auch unter den heutigen Möglichkeiten eine Herausforderung. Der vorliegende Teil 1 des Beitrags fasst die Entstehungsgeschichte, die Konstruktion selbst und den Bau der Brücke zusammen. Es werden die Maßnahmen zur Instandhaltung und Sanierung der Brücke vorgestellt. In einem Teil 2 wird der Versuch der Rekonstruktion des Einsturzvorgangs unternommen und die Suche nach der Einsturzursache beschrieben. Zudem wird auf das aktuelle Monitoring eingegangen und ein Ausblick auf das mögliche weitere Vorgehen gegeben.
Am 11. September 2024 fand in Dresden ein Ereignis statt, welches man in Deutschland nicht erwartet hatte: der Teileinsturz einer Spannbetonbrücke unter Betrieb ohne Vorankündigung.
Die Dresdner Carolabrücke war eine Ikone der Ingenieurbaukunst ihrer Zeit. Sie war ein sehr ästhetisches und schlankes Bauwerk. Ihre Konstruktion und Bau wären auch heute noch eine Herausforderung. Die vorhandenen Unterlagen zeugen von einer hohen Entwurfsqualität und einer sehr sorgsamen Bauausführung. Im Beitrag werden die Entstehungsgeschichte, die Konstruktion selbst und der Bau der Brücke vorgestellt. Es wird der Versuch der Rekonstruktion des Einsturzvorgangs unternommen und die Suche nach der Einsturzursache beschrieben. Am Schluss des Beitrags wird auf das aktuelle Überwachungskonzept eingegangen und ein Ausblick auf das mögliche weitere Vorgehen gegeben.
Am 11. September 2024 fand in Dresden ein Ereignis statt, welches man in Deutschland nicht erwartet hatte: der Teileinsturz einer Spannbetonbrücke unter Betrieb ohne Vorankündigung.
Die Dresdner Carolabrücke war eine Ikone der Ingenieurbaukunst ihrer Zeit. Sie war ein sehr ästhetisches und schlankes Bauwerk. Ihre Konstruktion und Bau wären auch heute noch eine Herausforderung. Die vorhandenen Unterlagen zeugen von einer hohen Entwurfsqualität und einer sehr sorgsamen Bauausführung. Im Beitrag werden die Entstehungsgeschichte, die Konstruktion selbst und der Bau der Brücke vorgestellt. Es wird der Versuch der Rekonstruktion des Einsturzvorgangs unternommen und die Suche nach der Einsturzursache beschrieben. Am Schluss des Beitrags wird auf das aktuelle Überwachungskonzept eingegangen und ein Ausblick auf das mögliche weitere Vorgehen gegeben.