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Im Rahmen eines Versuchs sollten die Versagensgrenzen eines mit Fluessiggas gefuellten Eisenbahnkesselwagens bei Unterfeuerung ermittelt werden. Untersucht wurden die Auswirkungen eines Unfallfeuers auf einen mit Fluessiggas teilgefuellten Waggon sowie die Konsequenzen, die sich hieraus im Falle eines brandbedingten Berstens hinsichtlich Truemmerflug sowie Druck- und Temperaturbelastung fuer die Umgebung ergeben. Beschrieben werden der Versuchsaufbau, die Versuchsdurchfuehrung sowie wesentliche Ergebnisse und Konsequenzen aus dem Versuch. Unter anderem wird festgehalten, dass durch das Zerbersten des Behaelters mit schlagartiger Verdampfung und anschliessender Zuendung des Fluessiggases Auswirkungen hervorgerufen werden koennen, die im Brandfall in relativ kurzer Zeit eine ernsthafte Gefahr entstehen lassen, und denen durch geeignete sicherheitstechnische Massnahmen begegnet werden sollte.
Im allgemeinen Sprachgebrauch hat man sich damit abgefunden, dass der Begriff "Risiko" die Möglichkeit eines Verlustes oder eines Schadens umschreibt. Nur in wenigen Fällen, meist im privaten Bereich, ist man sich darüber bewusst, dass das Eingehen eines Risikos auch mit einem Gewinn verbunden sein kann. In der Technik, im Bereich der öffentlich-technischen Sicherheit, wird der Begriff "Risiko" ausschließlich im Sinne eines "Schadenrisikos" benutzt, welches es zu verringern gilt. Die Verfahren zur Ermittlung und Qualifizierung von Risiken sind bekannt. Kompliziert wird es jedoch dann, wenn diese Risiken zu bewerten sind. Im folgenden Beitrag werden dazu Lösungsansätze vorgeschlagen.
The effectiveness of pressure relief devices on cylinders and tanks from a German point of view
(2002)
Fire accidents during road and rail transport are not occurring very often. In particular fire accidents with total fire engulfment of tanks seem to be rather rare. Up to now authorities in Europe officially are of the opinion that in densely populated regions like Europe in the space of time between the beginning of a fire and the rupture of a tank measures could be taken like cooling of the heated tank surface and evacuation of the area probably affected by an explosion. Therefore, no requirements with regard to fire protection measures concerning transport tanks for land mode like the application of safety relief devices have to be met. Due to some catastrophic accidents being discussed in public even European authorities are considering the pros and cons of fire protection measures.
Nevertheless in sparsely populated regions and during transport at sea fire accidents have been looked at since ever as seriously dangerous events. Therefore, multi modal tanks for the transport of dangerous goods have to be fitted with safety relief devices. The delivery capacity of these devices has to be such that, in the event of total fire engulfment, the pressure inside the tank does not exceed certain limits.
With regard to accident records and results of fire tests it has to be stated that portable tanks may rupture violently, even if the tanks are fitted with pressure-relief devices adequately designed for the heat flux of full fire engulfment.
Therefore, the lecture will be dealing with the results of fire testing of tanks and conclusions to be drawn and considerations on:
the advantages of different fire protection measures for transport tanks,
the pros and cons of safety relief devices for cylinders and transport tanks,
improvement of regulations and recommendations.
Das Unfallgeschehen beim Straßentransport wird wesentlich von Unfällen dominiert, die sich mit einer bestimmten Bauart von Tanks ergeben haben. Da die erwähnten Tanks weder den entsprechend verwendeten Eisenbahn-Kesselwagen noch Tankcontainern gleichwertig sind, ist somit bereits vorgezeichnet, dass Alternativen zur Erzielung einer gleichwertigen Sicherheit von Straßen- und Schienentransport denkbar sind.
Die Beförderung gefährlicher Stoffe in größeren Mengen findet überwiegend in Transporttanks statt. Im Hinblick auf die Beförderung entzündbarer Gase und Flüssigkeiten ergibt sich insbesondere beim Befüllen und Entleeren der Tanks sowie bei Reinigungs- und Reparaturarbeiten die Gefahr, dass die Tanks durch eine Explosion im Tankinneren über ihre Versagensgrenzen hinaus beansprucht werden. Gegen die Auswirkungen einer Explosion im Tankinneren empfiehlt sich die explosionsdruck- bzw. explosionsdruckstoßfeste Bauweise als alternative Sicherungsmaßnahme. Sinnvoll anwendbar ist diese Maßnahme jedoch nur dann, wenn Randbedingungen, unter denen sich Explosionen in Transporttanks ereignen können, bekannt sind. Ferner sind die Parameter, die die Explosionskennwerte tangieren, zu bestimmen. Es wird ferner über die erweiterte Definition des Begriffes "Explosionsdruckstoßfestigkeit", Methoden des analytischen und experimentellen Eignungsnachweises und Berechnungs- und Konstruktionsmöglichkeiten zu optimierter Auslegung von explosionsdruckstoßfesten Transporttanks berichtet.
In einer den Stückgutumschlag von gefährlichen Gutem im Hafen von Rotterdam betreffenden Studie wurde die Frage aufgeworfen, ob Tanks von Tankcontainern für verflüssigte Gase bei einem Unfall während des Be- und Entladens von Schiffen - etwa dem Sturz aus einem Krangeschirr - total oder partiell versagen werden.