Filtern
Dokumenttyp
Referierte Publikation
- nein (2)
Schlagworte
- Abscheidung (1)
- Coating (1)
- Corrosion (1)
- Edelstahl (1)
- Geothermal (1)
- Geothermie (1)
- Ni-Legierungen (1)
- Polyaniline (1)
- Örtliche Korrosion (1)
Organisationseinheit der BAM
Um Konstrukteuren und Nutzern geothermischer Anlagen grundlegende Informationen über die Korrosionsbeständigkeit zur Verfügung zu stellen, wurden verschiedene metallene Werkstoffe, darunter nichtrostende Duplex- und austenitische Stähle sowie eine Nickellegierung, in künstlichen Geothermalwässern, die die Bedingungen an verschiedenen Standorten mit geothermischem Potenzial simulieren, mit Hilfe von elektrochemischen und Langzeittests hinsichtlich ihrer Eignung bewertet.
In hochsalinaren Umgebungen erwies sich Spaltkorrosion als der entscheidende Mechanismus. Die Nickellegierung zeigt eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Lochkorrosion. Abgesehen von ihren hohen Kosten eignet sie sich sehr gut für den Bau von Geothermieanlagen mit stark salzhaltigen Fluiden. Rostfreie Stähle und Duplexstähle weisen eine begrenzte Korrosionsbeständigkeit gegen Loch- und Spaltkorrosion auf. Daher sind sie für stark salzhaltige Fluide nicht geeignet. Der Superaustenit zeigt ein temperaturabhängiges Verhalten. In nichtsalinaren Umgebungen könnten niedriglegierte Stähle (neben den höherlegierten Werkstoffen) als Konstruktionsmaterial für Geothermieanlagen eingesetzt werden, sofern eine ausreichende Wandstärke des Materials berücksichtigt wird.
Neben Korrosionsaspekten erwies sich auch die Ausfällung von Fluidbestandteilen als interessantes Thema. Beim Betrieb der Forschungsanlage in Groß Schönebeck wurden Kupfer- und Bleieffekte im Bohrloch festgestellt. Die auftretenden Mechanismen und Maßnahmen zur Verhinderung von Ausfällungen und Abscheidungen wurden ebenso untersucht, wie deren mögliche Einflüsse auf die Korrosionsbeständigkeit metallener Werkstoffe für Anlagenkomponenten.
Der Beitrag beschreibt die Wechselwirkungen zwischen Geothermalwässern und Ausrüstungskomponenten.
According to the results of the experiments carried out, the following points can be concluded:
1. Exposure tests showed that specimens with the addition of SiO2 particles and polyaniline particles exhibit better corrosion resistance than specimens with the addition of only polyaniline particles or binder only.
2. Open circuit potential measurements showed that in the beginning of the experiments, both coatings had an open circuit potential 100 mV higher than carbon steel. Within one day of immersion, the potential of carbon steel increased significantly, indicating the formation of oxide layer. After extended exposure the carbon steel potential sat between PS1 (which had higher potential) and PS2 (which had a lower potential) and all three were in the range –600 mV to –500 mV vs Ag/AgCl.
3. Both coatings PS-1 and PS-2 were degraded with increasing exposure time, shown by the decrease of absolute impedance value at low frequency range after 2, 4, and 6 days exposure.
4. Potentiodynamic test was performed after 3 hours and 6 days exposure, and it was shown that the coating in the initial stage exhibited more passive behavior than the specimens exposed for 6 days.