Deutsche und niederländische Hinterglasmalerei vom Mittelalter bis zur Renaissance

  • Die Hinterglasmalerei fand als Zwischengattung der Glas- und Tafelmalerei eher wenig Beachtung, war sie doch lange mit dem Begriff der Glasmalerei belegt. Dieses geschah jedoch zu Unrecht, wie die Auswahl an Hinterglasbildern, die in dieser Publikation vorgestellt wird, eindrucksvoll belegt. Auch wenn Glas in beiden Fällen das Trägermaterial darstellt, wird in der Hinterglasmalerei die Rückseite der Glastafel mit organisch gebundenen Malfarben verziert, während aufzubrennende Schmelzfarben das Glas in der Glasmalerei schmücken. Der wesentliche Unterschied offenbart sich in der Lichtführung: Hinterglasbilder werden ausschließlich bei auffallendem Licht betrachtet. Der Malvorgang bei hintermalten Gläsern verläuft grundsätzlich von vorne nach hinten, da der Malgrund zugleich die Schauseite darstellt. Dieser Band, dessen Grundlage ein von der DFG gefördertes Forschungsvorhaben „Die Hinterglasmalerei in Flandern, Burgund und am Niederrhein von 1330 bis 1550. Ursprünge der ›kalten Malerei‹Die Hinterglasmalerei fand als Zwischengattung der Glas- und Tafelmalerei eher wenig Beachtung, war sie doch lange mit dem Begriff der Glasmalerei belegt. Dieses geschah jedoch zu Unrecht, wie die Auswahl an Hinterglasbildern, die in dieser Publikation vorgestellt wird, eindrucksvoll belegt. Auch wenn Glas in beiden Fällen das Trägermaterial darstellt, wird in der Hinterglasmalerei die Rückseite der Glastafel mit organisch gebundenen Malfarben verziert, während aufzubrennende Schmelzfarben das Glas in der Glasmalerei schmücken. Der wesentliche Unterschied offenbart sich in der Lichtführung: Hinterglasbilder werden ausschließlich bei auffallendem Licht betrachtet. Der Malvorgang bei hintermalten Gläsern verläuft grundsätzlich von vorne nach hinten, da der Malgrund zugleich die Schauseite darstellt. Dieser Band, dessen Grundlage ein von der DFG gefördertes Forschungsvorhaben „Die Hinterglasmalerei in Flandern, Burgund und am Niederrhein von 1330 bis 1550. Ursprünge der ›kalten Malerei‹ auf Glas unter Berücksichtigung der Einflüsse durch die Glas- und Tafelmalerei“ ist, möchte einen Beitrag dazu leisten, die Kunstform der Hinterglasmalerei als eigenständige Kunstgattung zu etablieren.zeige mehrzeige weniger

Volltext Dateien herunterladen

  • Hinterglas_gesamt_020916.pdf
    deu

Metadaten exportieren

Weitere Dienste

Suche bei Google Scholar Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
Metadaten
Persönliche Herausgeber*innen:S. Bretz, C. Hagnau, Oliver HahnORCiD, H.-J. Ranz
Dokumenttyp:Sammelband (Herausgeberschaft für den kompletten Band)
Veröffentlichungsform:Verlagsliteratur
Sprache:Deutsch
Jahr der Erstveröffentlichung:2016
Verlag:Deutscher Kunstverlag
Verlagsort:Berlin
Erste Seite:1
Letzte Seite:340
DDC-Klassifikation:Naturwissenschaften und Mathematik / Chemie / Analytische Chemie
Freie Schlagwörter:Archäometrie; Kunst- und Kulturgut; ZfP
ISBN:978-3-422-07262-6
Zugehöriger Identifikator:https://opus4.kobv.de/opus4-bam/frontdoor/index/index/docId/63562
Zugehöriger Identifikator:https://opus4.kobv.de/opus4-bam/frontdoor/index/index/docId/63590
Zugehöriger Identifikator:https://opus4.kobv.de/opus4-bam/frontdoor/index/index/docId/63592
Zugehöriger Identifikator:https://opus4.kobv.de/opus4-bam/frontdoor/index/index/docId/63593
Zugehöriger Identifikator:https://opus4.kobv.de/opus4-bam/frontdoor/index/index/docId/63594
Verfügbarkeit des Dokuments:Datei im Netzwerk der BAM verfügbar ("Closed Access")
Datum der Freischaltung:23.02.2017
Referierte Publikation:Nein
Einverstanden
Diese Webseite verwendet technisch erforderliche Session-Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie diesem zu. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.