TY - JOUR A1 - Mair, Georg W. A1 - Günzel, Stephan A1 - Saul, Herbert A1 - Bock, Robert T1 - Die volumenabhängige Druckbegrenzung als Maßnahme zur Konsequenzsteuerung im Wasserstofftransport JF - Technische Sicherheit N2 - Mit der technologischen Entwicklung werden auch die Transporteinheiten für Druckgase größer und die zu transportierenden Gase wie Wasserstoff deutlich über die lange als Standard geltenden 200 bar hinaus komprimiert. Damit steigt das Konsequenzpotenzial eines Zwischenfalls, das nun begrenzt werden soll, um die bisherige Praxis mit wenigen Zwischenfällen von den Maßnahmen für die neuen Entwicklungen extrem großer Transportdruckbehälter abgrenzen zu können. Hierzu wurde – ausgehend von einer technologisch und sicherheitstechnisch störenden Begrenzung des Volumens von Bergungsdruckgefäßen – das sogenannte Druck-Volumen-Produkt als Kenngröße und Konsequenzmaß vorgeschlagen. Um eine breit akzeptierte Abgrenzung der heute etablierten Druckgefäße gegenüber den zukünftigen Einheiten mit noch mehr Gasinhalt erarbeiten zu können, wurde eine Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen eingerichtet, deren Weg zu ihrem Ergebnis „Einführung einer Obergrenze von 1.5 Mio. bar-Liter für das Druck-Volumen-Produkt von Druckgefäßen“ mit den Wasserstoff- spezifischen Einzelschritten „Grenze zwischen Großunfall und Katastrophe“, „Die Wirkung von Druckwellen auf den menschlichen Körper“, „Die Ausbreitung von Druckwellen“, „Der Referenzwert für die Bevölkerungsdichte“ und „Die Druckwellenberechnung“ hier dargestellt ist. Dieses Ergebnis der UN-Arbeitsgruppe wird bis 2027 zu einer verbindlichen Begrenzung des Druckvolumenproduktes in Druckgefäßen führen. KW - Risikosteuerung KW - Druck-Volumen-Produkt KW - Katastrophe KW - Bevölkerungsdichte KW - Druckwelle PY - 2024 SN - 2191-0073 VL - 14 IS - 05-06 SP - 8 EP - 17 PB - VDI Fachmedien GmbH & Co. KG CY - Düsseldorf AN - OPUS4-64309 LA - deu AD - Bundesanstalt fuer Materialforschung und -pruefung (BAM), Berlin, Germany ER -