@techreport{Gerull2025, author = {Gerull, Susanne}, title = {Sicherer Wohnen heißt sicherer Leben}, doi = {10.58123/aliceopen-690}, url = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:b1533-opus-6909}, pages = {65}, year = {2025}, abstract = {2018 wurde in Kooperation mit dem Evangelischen Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e. V. das Instrument „Lebenslagenindex wohnungslose Menschen" entwickelt. Dies erfolgte partizipativ unter Beteiligung wohnungsloser und ehemals wohnungsloser Menschen. Theoretische Grundlage hierf{\"u}r war der Lebenslagenansatz. Dieser erm{\"o}glichte eine ganzheitliche Sicht auf die Lebenssituation von Menschen, indem die Mehrdimensionalit{\"a}t unterschiedlicher Lebensbereiche in ihrer Wechselwirkung untersucht wurde: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:b1533-opus-2465. 2021 wurde die erste Wiederholungsuntersuchung durchgef{\"u}hrt: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:b1533-opus-4961 Mit der dritten Lebenslagenuntersuchung im Jahr 2024 existieren nun Daten zu den Lebenslagen wohnungsloser Menschen vor, w{\"a}hrend und nach der Pandemie, die Hilfe in den bundesweiten diakonischen Einrichtungen der Wohnungslosen- und Straff{\"a}lligenhilfe suchen und erhalten. Ihre Lebenssituation hat sich nach 2018 und 2021 weiter verschlechtert. Straßenwohnungslose Menschen sowie solche aus sonstigen EU-Staaten wurden erneut als vulnerabelste Teil-Gruppen identifiziert. Die vorliegenden Ergebnisse, gest{\"u}tzt durch den f{\"u}r die Studie relevanten Forschungsstand, zeigen noch deutlicher als 2018 und 2021 auf: Es gibt kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem bei der Bek{\"a}mpfung unfreiwilliger Wohnungslosigkeit: Je unsicherer die Wohn- bzw. die Unterkunftssituation wohnungsloser Menschen ist, desto unsicherer f{\"u}hlen sie sich insgesamt in ihrem Leben. Erste Priorit{\"a}t muss also die Versorgung wohnungsloser Menschen mit eigenem, vertraglich abgesichertem Wohnraum haben.}, language = {de} }