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Der Beitrag, welcher in der Beitragsreihe "SPEICHERBAR" erschienen ist, erklärt kurz und verständlich die Herausforderungen und die Notwendigkeit von Energiespeichern in der künftigen Stromversorgung und erläutert die mögliche Rolle von PV-Batteriespeichern. Es werden mögliche dezentrale und vernetzte Betriebskonzepte von PV-Speichern und die damit verbundenen Auswirkungen im gesamten Energiesystem erläutert. Darüber hinaus werden weitere offene Fragen wie Verteilungs- und Umwelteffekte angerissen.
Bisher wurden Bioenergieanlagen im Bereich der Elektrizitätserzeugung vor allem als Grundlastkraftwerke mit konstanter und möglichst hoher Auslastung betrieben. Da sich Biomasse respektive Biogas vergleichsweise einfach und preiswert speichern lassen, sollen sie künftig jedoch stärker bedarfsgerecht und flexibel die Stromerzeugung der fluktuierenden Erneuerbaren aus Wind und Sonne ausgleichen und Systemdienstleistungen zur Sicherung der Netzstabilität und Versorgungssicherheit bereitstellen. Das EEG 2012 hat mit der Markt- und Flexibilitätsprämie entsprechende Anreize zur Flexibilisierung durch Direktvermarktung eingeführt. Der Beitrag stellt die sich aus diesem Paradigmenwechsel ergebenen neuen Betriebskonzepte, Geschäftsmodelle und Marktakteure sowie die damit verbundenen technischen Herausforderungen und Hemmnisse dar und skizziert die mögliche künftige Rolle der Bioenergie im deutschen Energiesystem.
Im Zusammenhang mit der wachsenden Kritik an den Kosten der Photovoltaik (PV) wurde in den letzten Jahren immer häufiger auf die sogenannte Netzparität (engl. grid parity) als Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit der PV-Stromerzeugung hingewiesen. Damit ist im Allgemeinen der Zeitpunkt gemeint, ab dem die PV-Stromerzeugungskosten mit den Endkundenstrompreisen privater Haushalte gleichziehen bzw. diese unterschreiten. Somit entsteht ein Anreiz, möglichst viel des selbst erzeugten Stroms auch selbst zu verbrauchen, anstatt sich diesen über das EEG vergüten zu lassen. Allerdings gab es bisher keine wissenschaftlich fundierten Untersuchungen darüber, wie viel des selbst erzeugten Stroms sich in Haushalten realistischerweise selbst verbrauchen lässt und welchen Einfluss Energiespeicher dabei spielen können. Eine von Greenpeace Energy beauftragte Studie des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat diese Fragestellungen 2011 systematisch untersucht und gibt Antworten.
Der Ausbau Erneuerbarer Energien (EE) wurde in Brandenburg in den letzten Jahren stark vorangetrieben, so dass diese bereits 70 % des Strombedarfs decken. Produziert wird aber weiterhin etwa 4-mal so viel Strom auf Basis fossiler Energieträger, vor allem Braunkohle. Der Artikel stellt Ergebnisse einer Studie des IÖW vor, die zu dem Ergebnis kommt, dass bis zum Jahr 2030 bei einem Ausstieg aus der Braunkohlestromerzeugung der Endenergieverbrauch Brandenburgs rechnerisch zu 100 % durch EE gedeckt werden könnte – allerdings mit deutlichen Unterschieden in den Bereichen Strom, Wärme und Kraftstoffe. Dadurch würde die Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in Brandenburg von 600 Mio. Euro im Jahr 2010 auf bis zu 1,25 Mrd. Euro im Jahr 2030 ansteigen. Der EE-Sektor könnte dann mit gut 19.000 Beschäftigten fast doppelt so vielen Menschen einen Arbeitsplatz bieten, als dies derzeit der Fall ist. Diese Zahl übersteigt deutlich die Zahl der in der Braunkohlewirtschaft Beschäftigten.
Photovoltaikspeicher spielen eine wachsende Rolle im Energiesystem, insbesondere in privaten Haushalten. Sie dienen jedoch nicht nur dazu, den Eigenverbrauch zu erhöhen, sondern eignen sich auch dazu, Systemdienstleistungen zu erbringen: Sie unterstützen die Frequenzhaltung oder können Erzeugungsspitzen kappen. Die Nutzung von Speichern für diese Zwecke kann jedoch den Eigenverbrauch reduzieren und führt daher meist zu ökonomischen Einbußen des Haushalts. Dies kann die Akzeptanz der Nutzung von PV-Speichern für solche Systemdienstleistungen verringern. Zur Analyse der Akzeptanz und Investitionsbereitschaft wurde eine empirische Untersuchung durchgeführt, die zu neuen Erkenntnissen in diesem Bereich beiträgt.
Der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom (PV) erfährt in Deutschland eine stark wachsende Bedeutung. Grund ist der sehr dynamische PV-Ausbau der letzten Jahre sowie die im Jahr 2012 erreichte Netzparität auf Haushaltsebene bei der Photovoltaik. Seitdem wächst die Schere zwischen dem Arbeitspreis für Haushalte und der Einspeisevergütung für PV-Strom, welche in Deutschland derzeit noch die Stromgestehungskosten zzgl. einer in erster Linie vom Standort abhängigen Rendite kostendeckend vergütet. Da die Kostenersparnis durch die Vermeidung von Strombezug mittlerweile die Erlöse durch die Einspeisung von PVStrom um mehr als 11 ct/kWh übersteigt, wird es immer attraktiver, möglichst viel des selbst erzeugten Stroms auch selbst zu verbrauchen. Weil die Strompreise im Haushaltsbereich derzeit weiterhin einen steigenden Trend aufweisen während gleichzeitig die Stromgestehungskosten der PV weiter sinken, wird dieser Anreiz zur Maximierung des Eigenverbrauchs immer grösser und könnte künftig auch Massnahmen zur Speicherung des PV-Stroms wirtschaftlich darstellen. Vor diesem Hintergrund hat das IÖW bereits im Jahr 2010/2011 im Auftrag von Greenpeace Energy erste Untersuchungen zur PV-Netzparität und zum Eigenverbrauch durchgeführt, welche in den derzeit laufenden Forschungsprojekten «PV-Nutzen» und «Prosumer-Haushalte» weiter vertieft werden.
Der Berliner Senat hat sich zum Ziel gesetzt bis 2050 klimaneutral zu werden. Das IÖW war bereits an der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“ beteiligt. Darauf aufbauend wurde nun das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm entwickelt. Unter der Gesamtprojektleitung des IÖW wurden hierfür gemeinsam mit sieben Partnerinstitutionen konkrete Strategien für die Handlungsfelder Energieversorgung, Gebäude und Stadtentwicklung, Wirtschaft, private Haushalte und Konsum sowie Verkehr erarbeitet. Das Projekt zeichnet sich durch einen breit angelegten Beteiligungsprozess aus, in den sowohl ausgewählte Akteure der Fachöffentlichkeit im Rahmen von Workshops, als auch die breite Öffentlichkeit, hauptsächlich in Form eines Online-Dialoges, miteingebunden werden.
Der Entwurf wurde im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt durch ein vom IÖW geführtes Projektteam im Rahmen einer etwa einjährigen Bearbeitungszeit unter Einbeziehung der Berliner Stadtgesellschaft erarbeitet. Er dient als Vorlage für ein vom Senat zu verabschiedendes Programm, welches nach Vorgabe und zur Ergänzung des geplanten Berliner Energiewendegesetzes (EWG Bln) zu erstellen ist.
Bei der hier vorliegenden Veröffentlichung handelt es sich um den Endbericht dieses BEK-Entwurfs, der sämtliche Maßnahmenvorschläge und deren Bewertung beinhaltet.
Der Berliner Senat hat sich zum Ziel gesetzt bis 2050 klimaneutral zu werden. Das IÖW war in diesem Zuge bereits an der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlon 2050“ beteiligt. Darauf aufbauend wurde nun das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm entwickelt. Unter der Gesamtprojektleitung des IÖW wurden hierfür gemeinsam mit sieben Partnerinstitutionen konkrete Strategien für die Handlungsfelder Energieversorgung, Gebäude und Stadtentwicklung, Wirtschaft, private Haushalte und Konsum sowie Verkehr erarbeitet. Das Projekt zeichnet sich durch einen breit angelegten Beteiligungsprozess aus, in den sowohl ausgewählte Akteure der Fachöffentlichkeit im Rahmen von Workshops, als auch die breite Öffentlichkeit, hauptsächlich in Form eines Online-Dialoges, miteingebunden werden.
Der Entwurf wurde im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt durch ein vom IÖW geführtes Projektteam im Rahmen einer etwa einjährigen Bearbeitungszeit unter Einbeziehung der Berliner Stadtgesellschaft erarbeitet. Er dient als Vorlage für ein vom Senat zu verabschiedendes Programm, welches nach Vorgabe und zur Ergänzung des geplanten Berliner Energiewendegesetzes (EWG Bln) zu erstellen ist.
Der technische Anhang bietet einen zusätzlichen Einblick in die methodische Herangehensweise als Ergänzung zum Hauptbericht und Anhang A.
Der Blaue Engel gilt als eines der ersten und erfolgreichsten Umweltzeichen, mit dem besonders umweltfreundliche Produkte gekennzeichnet und beworben werden können. Er definiert einen ökologischen Produktstandard für Premiumprodukte in ca. 130 verschiedenen Produktkategorien. Mit der jüngsten Überarbeitung der Vergabekriterien für Wärmepumpen, Gas-Brennwertkessel, BHKW, Holzfeuerungen und Warmwasserspeicher leistet der Blaue Engel einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung und Nutzung effizienter und umweltbewusster Raumwärmeerzeuger und zum Schutz von Klima, Umwelt und Gesundheit. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen in diesem Bereich und enthält Weblinks zu weiteren Informationen für Antragsteller und Verbraucher, welche auf der Website des Blauen Engels und deren Publikationsbereich heruntergeladen werden können.